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Schreckliche Bilder an Heiliabend: der zerstörte Mini einer 18-Jährigen aus Altomünster. 

Tragischer Unfall an Heiligabend

Frontal-Unfall an Heiligabend: Fahrer tödlich verletzt - Kleinkind (1) in Lebensgefahr

Am Weihnachtstag hat sich bei Aichach/Altomünster ein tödlicher Unfall ereignet, als eine Fahranfängerin in den Gegenverkehr geriet. Für den Unfallgegner kam jede Hilfe zu spät.

Aichach/Altomünster - Heiligabend wurde im Raum Altomünster und Aichach von einem schweren Verkehrsunfallüberschattet. Gegen 12.55 Uhr war eine 18-jährige Fahranfängerin aus Altomünster mit ihrem Mini Cooper auf der Staatsstraße 2047 im Aichacher Ortsteil Klingen mit dem Fiesta eines 68-Jährigen aus dem sächsischen Großpösna zusammengestoßen. Der Mann starb noch an der Unfallstelle.

Aichach/Bayern: Ein Todesopfer, zwei Schwerverletzte

Die Unfallfahrerin überlebte schwer verletzt, sie musste mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Augsburg geflogen werden. Ihr einjähriger Neffe, der bei ihr im Auto saß, wurde ebenfalls schwerst verletzt; laut Polizei schwebt das Baby nach wie vor in Lebensgefahr, es wurde ebenfalls per Heli ins Augsburger Zentralklinikum geflogen. 

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Aichach/Bayern: 18-Jährige schickte Nachricht kurz vor dem Unfall - „Bin gleich zu Hause!“

Zur Unfallursache erklärt die Aichacher Polizei, dass „in alle Richtungen“ ermittelt werde. Fest steht, dass sich der Unfall auf gerader Strecke ereignete und die junge Frau erst ins Schlingern und dann auf die Gegenfahrbahn geraten sein muss. Außerdem, so bestätigt die Aichacher Polizei, ergab die Auswertung des Handys der jungen Frau, dass sie noch eine Nachricht geschrieben hatte: „Bin gleich zu Hause!“

Ob diese Nachricht jedoch ursächlich war für den Fahrfehler der jungen Frau und den anschließenden Zusammenstoß, steht laut Polizei nicht fest. Grund: Noch ist der Unfallzeitpunkt unklar, für den Unfall gibt es keine Augenzeugen und die 18-Jährige ist noch nicht vernehmungsfähig.

Ein unfallanalytisches Gutachten soll nun weitere Aufschlüsse über das Geschehen erbringen. Der Unglücksort war aufgrund der Bergungs- und Untersuchungsmaßnahmen fünf Stunden bis zirka 18.30 Uhr gesperrt. Zudem wurden Blutentnahmen bei allen Beteiligten angefordert, deren Ergebnisse in den kommenden Tagen erwartet werden.

Einsatz an Heiligabend belastete die Helfer in Aichach

Für die Rettungskräfte war der Einsatz an Heiligabend eine Belastung. Um die Helfer von Feuerwehr und BRK zu unterstützen, kamen laut Polizei auch der Klingener Pfarrer sowie ein Notfallseelsorger an die Unfallstelle. Die beiden Fahrzeuge wurden durch den Zusammenstoß total zerstört. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf rund 30 000 Euro.

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