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Geburtstagstorte: Bürgermeister Anton Kerle übernimmt den Anschnitt, seine Amtskollegin Katalin Kaiser beobachtet die feierliche „Amtshandlung“.

25-jährigen Bestehen der Gemeindepartnerschaft mit Nagyvenyim

Auch in 50 Jahren soll noch gefeiert werden

„Wir sind Freunde geworden, auf Augenhöhe!“ So lautete das Fazit von Bürgermeister Anton Kerle beim Festabend anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Gemeindepartnerschaft mit Nagyvenyim in Ungarn.

Altomünster – 72 Ungarn hatten sich aufgemacht, um dieses Ereignis in Altomünster mitzufeiern. Mit dabei waren auch Bürgermeisterin Katalin Kaiser und der ehemalige Bürgermeister und Gründungsvater der Partnerschaft, Pal Rauf.

Am Vormittag hatten sich die Gäste München angeschaut und unter anderem die Aussicht vom Olympiaturm genossen. Am Abend kamen dann alle im Saal zusammen – in bester Stimmung und Vorfreude. Zur Einstimmung auf den festlichen Akt erklangen die beiden Nationalhymnen, die Feiernden sangen kräftig mit.

Der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Altomünster, Wolfgang Grimm, sagte in seinen Eröffnungsworten, dass es die beiden Gemeinden in der heute schwierigen Zeit in Europa geschafft hätten, zu einem „kleinen Mosaiksteinchen in der Völkerverständigung“ zu werden. Der Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath bezeichnete die Partnerschaft zwischen Nagyvenyim und Altomünster als eine der „schönsten, besten und vor allem lebendigsten“, die er kenne. Die stellvertretende Landrätin Marianne Klaffki sagte, sie wünsche sich, dass auch die nächste Generation diese Partnerschaft weitertragen kann.

Bürgermeister Anton Kerle stellte die Frage, ob nun 25 Jahre kurz oder lang seien. „Historisch gesehen sind sie schon kurz, aber bei zwischenmenschlichen Beziehungen sind 25 Jahre eine ganze Menge.“ Doch der Partnerschaftsvertrag sei mehr als erfüllt, man habe sich kennen und schätzen gelernt“. Er sei stolz auf diese Partnerschaft, „weil sie etwas Besonderes ist“.

Eva Schury übersetzte. Teilweise half auch Klara Dobos, die Ungarischlehrerin, die auch die lockere Moderation des Abends übernommen hatte.

Bei der Rede von Katalin Kaiser tat sich Eva Schury beim Übersetzen schon leichter. Die Bürgermeisterin betonte, dass sie sich jedes Mal sehr freue, wenn sie nach Altomünster fährt. Doch sie machte auch darauf aufmerksam, dass das Fundament zu dieser Partnerschaft vor 25 Jahren bei der Gründung gelegt worden war. „Aber das war damals ohne Inhalt, denn der ist erst jetzt entstanden“. Wie Marianne Klaffki sprach sie den Wunsch aus, dass die nächste Generation diese Partnerschaft weiterführen soll. Deshalb wolle sie den Austausch auf Schulebene beleben, „sodass wir auch das 50- oder 75-jährige Jubiläum noch feiern können“.

Altbürgermeister Konrad Wagner, der die Partnerschaft mit seinem Amtskollegen Pal Rauf begründet hat, erinnerte an die Anfänge. „Das Bussigeben war das Erste, was ich in dieser Freundschaft gelernt habe“, schmunzelte er. Es erfülle ihn mit Freude, Stolz und Genugtuung, wie die Menschen aus Nagyvenyim und Altomünster in den Jahren zusammengewachsen seien. All dies wäre nicht möglich gewesen ohne das Engagement vieler. „Eine Gemeindepartnerschaft lebt von der Begegnung von Mensch zu Mensch, von offenen Gesprächen und einem Netz vieler Kontakte“, sagte Wagner. Er habe immer ans gute Gelingen geglaubt. „Wir haben miteinander gefeiert, gelacht und viele gemeinsame Stunden verbracht.“ Dies wünsche er sich auch für die Zukunft.

„Meine Vorredner haben schon alles gesagt, was auch ich erwähnen wollte“, sagte der ehemalige Bürgermeister von Nagyvenyim,Pal Rauf. So beschränkte er sich darauf, seiner Freude Ausdruck zu verleihen, dass er bei der Gründung der Partnerschaft dabei sein durfte und diese 15 Jahre wohlwollend begleiten konnte. Es machte ihn auch sehr zufrieden, dass seine Nachfolgerinnen im Amt ebenso großen Wert auf diese Verbindung legen und die Partnerschaft zu Altomünster hochhalten.

Dann wurde das Jubiläum gefeiert. Die vier Musiker sorgten für schwungvolle Melodien.

gh

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