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In den Informatikräumen der Schule wurden Tren nwände installiert.

Rektorin stellt im Schulverband Maßnahmen vor

Aufwändiges Hygienekonzept an der Schule Altomünster

Viel wurde unternommen an der Grund- und Mittelschule Altomünster, um nach der teilweisen Öffnung von Schulen auch hier sämtliche Hygiene- und Abstandsvorschriften einzuhalten

Altomünster – Eine lange Liste von Maßnahmen stellte Rektorin Ute Weiß bei der Sitzung der Schulverbandsversammlung am Mittwochabend vor.

Die Schulschließung im März sei praktisch von jetzt auf gleich abgelaufen. „Schüler und Lehrer haben alles eingepackt, was sie gefunden haben und dann war Schluss“, erklärte Ute Weiß.

Ende April kamen dann die neunten Klassen zurück und Kinder, die in Notbetreuungsgruppen untergebracht werden mussten. Da es sich bei den beiden Abschlussklassen um kleine Klassen handelt, war die zugelassene Maximalgröße von 15 Kindern je Gruppe spielend einzuhalten, so die Rektorin.

Nach und nach folgten weitere Jahrgangsstufen. Jetzt fehlen nur noch die zweiten, dritten, sechsten und siebten Klassen. Und die, die bereits da sind, müssen sich an ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept halten. „Das war im Vorfeld totaler Stress für alle“, berichtete Ute Weiß. Das Sicherheitskonzept wurde von den beiden Sicherheitsbeauftragten Stefanie Gschwendtner (Grundschule) und Andrea Heupel (Mittelschule) in enger Zusammenarbeit mit Weiß und Konrektorin Susanne Tausche nicht nur ausgearbeitet, sondern auch zusammen mit den beiden Hausmeistern umgesetzt.

Es wurden Warteplätze mit Sicherheitsabstand ausgewiesen, damit sich die Lerngruppen zu gestaffelten Zeiten über verschiedene, fest zugeteilte Eingänge ins Schulhaus begeben konnten. Auf den Fluren wurden Laufwege mit Einbahnregelungen markiert, um Begegnungen auf den Fluren zu vermeiden, es wurden gestaffelte Pausenzeiten eingerichtet, Sitzordnungen geändert und Plätze personalisiert.

Toiletten verfügen nun über einen gekennzeichneten Wartebereich und eine deutlich sichtbare Anleitung zum richtigen Händewaschen. Außerdem hängen überall Schilder für die Maskenpflicht auf Gängen.

Für die Lehrerpulte hat die Gemeinde Altomünster jeweils Spuckschutz und für die Informatikräume Trennwände gesponsert, die von Lehrer Martin Pongratz und Hausmeister Hans Pettinger installiert wurden.

„Für alle Beteiligten ist der Unterichtsbetrieb momentan ungewohnt“, so Ute Weiß. Doch das Homeschooling war und ist selbst für junge Lehrer eine Herausforderung. „So etwas lernt man ja nicht im Referendariat.“ Ute Weiß betonte in der Versammlung auch, dass sich selbst das mehr und mehr einspielt. „Wir haben ja alle Fortbildungen in der Digitalisierung gemacht, sind unglaublich innovativ und probieren viel aus.“ Nur die Videokonferenzen bereiten manchmal noch Probleme.

Die Rektorin betonte zudem, dass sie Verständnis habe für alle Schüler, Kollegen und Eltern, „die manchmal an ihre Grenzen stoßen“. Gleichzeitig sei ihr wichtig, dass man sich gegenseitig Wertschätzung und Verständnis entgegenbringt.

Susanne Köhler (FDP) hatte einige Nachfragen. Eine davon bezog sich auf die Hygienemittel. „Hat die Schule da alles bekommen?“ Ute Weiß konnte dies bejahen. Es sei in der Schule alles desinfiziert worden, und auf den Toiletten befinden sich genug Seife und Hygienemittel. Mittlerweile zeigten einige Schüler jedoch allergische Reaktionen auf die Seifen. Deswegen, so Ute Weiß, „sollen die jetzt einfach mitbringen, was sie vertragen“. 

sas

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