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Feuerwehrmänner der Altomünsterer Wehr eilten dem Rentner zu Hilfe (Symbolfoto).

Einsatz in Altomünster

Hilferufe aus Schacht: Feuerwehrmänner retten Rentner

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Ein älterer Herr stürzte am Montagabend   in einen 2,50 Meter tiefen Schacht. Sein Glück war, dass ein Feuerwehrmann nach einer Besprechung die Hilferufe hörte.

Altomünster – Großes Glück hatte ein älterer Herr aus Altomünster am späten Montagabend. Er war in einen 2,50 Meter tiefen Sickerschacht gefallen und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Wie gut, dass ein Altomünsterer Feuerwehrmann des Weges kam und die Hilferufe des Rentners hörte.

Es war am Montag gegen 21.15 Uhr, als die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Altomünster ihre Besprechung anlässlich einer am 15. Juni anstehenden Großübung beendeten. Auf dem Nachhauseweg vernahm einer der Feuerwehrmänner Klageschreie aus einem nahen Grundstück und sah im Garten nach. In einem Schacht entdeckte er schließlich den Rufer.

„Der ältere Herr wollte nach der Pumpe sehen und war durch die morsche Abdeckung gekracht. Es regnete in Strömen, und der Herr sagte, dass er bereits eine halbe Stunde unten liegt“, so der Altomünsterer Feuerwehrkommandant Peter Heinrich über die Situation vor Ort.

Der Entdecker des Unglücks zögerte keine Sekunde und rannte zum Feuerwehrhaus in der Stumpfenbacher Straße zurück. Gott sei Dank hielten sich dort noch drei weitere Kameraden auf. Zu Viert schafften sie es kurz darauf, den Verunglückten über eine „Steckleiter und mit Manpower“, so Heinrich, aus dem Schacht zu hieven. „Er hat zu den Männern gesagt, dass er schon nicht mehr daran gedacht hat, dass ihn jemand hört.“

Der Gerettete erlitt zum Glück lediglich eine Schürfwunde am Kopf und wurde von der Feuerwehr an den Rettungsdienst übergeben. „Er hatte Riesenglück“, so Kommandant Heinrich, „wenn er bis zum nächsten Morgen dort unten gelegen hätte, wäre es ihm sicher schlechter gegangen.“ Wie die Feuerwehr Altomünster noch mitteilt, wollen die Retter anonym bleiben.

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