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Entenspaß für die Jüngsten: Für Kinder war am Stromlosfest in Altomünster so einiges geboten.

Gelungenes Fest

„Stromlos“ lockt viele Besucher nach Altomünster

Eigentlich waren es alle Freunde, die am vergangenen Samstag zum „Stromlos-Fest“ nach Altomünster gekommen waren: Freunde von Bekannten, von Vereinen, den Ungarn oder einfach Freunde von Altomünster, die immer wieder gerne in den Ort kommen –besonders, wenn sich wieder etwas rührt.

Altomünster – Gut, dass Kulturreferent Dr. Bernhard Stöhr dieses Fest, nach seiner Premiere vor drei Jahren, heuer wieder angeleiert hat. Zudem passte es diesmal perfekt zum 25-jährigen Bestehen der Gemeindepartnerschaft mit dem ungarischen Ort Nagyvenyim (wir haben berichtet). Zwei Busse voll mit Gästen aus Ungarn reisten dafür an.

Das Wetter war zwar nicht optimal, störte aber auch nicht weiter. Denn alle Vereine und Dorfgemeinschaften schützten ihre Stände und Sitzplätze vor Regen und die Meisten sorgten für Wärmepilze und Lagerfeuer.

Blindverkostung beim Kulturförderkreis.

Ziemlich emotional begann der Festtag schon am Vormittag im Innenhof des Maierbräus. Hier stand eine neue Vereinshütte, die Franz Göttler zusammen mit seinem Sohn Florian und einigen Helfern gebaut hatte – für die Freunde aus Ungarn. „Ich habe mir gedacht, dass es ein sehr schönes Zeichen wäre, für die Menschen aus Nagyvenyim, die wir als unsere Freunde bezeichnen, wenn wir ihnen ein Haus bauen. Zu einer Luxushütte hat es zwar nicht gereicht, aber wir wollen damit signalisieren, dass sie bei uns zuhause sind und zu uns gehören!“ Tränen der Rührung flossen nicht nur bei den Nagyvenyimern über dieses schöne Geschenk. Pater Bonifatius segnete das Haus, bevor der Schlüssel übergeben wurde.

Schmunzeln mussten die Festbesucher am Nachmittag, als Bürgermeister Anton Kerle die neue Jubiläums-Partnerschafts-Tafel enthüllen und anbringen wollte. „Das Geschenk bleibt heute verpackt hier stehen“, musste Bürgermeister Kerle gegenüber seiner ungarischen Kollegin Katalin Kaiser zugeben, „denn die Partnerschaft muss irgendwie gewachsen sein. Das Schild ist größer ausgefallen und passt nicht in den Rahmen.“ Die Tafel wird also erst nach der Anpassung angebracht werden können.

Stimmungsmacher: die „Grod no- Musi“ bei den Burschen.

Wohl nicht ganz einigen konnten sich die beiden Gemeindechefs aus Ungarn und Altomünster, wer, wem den Vortritt bei der offiziellen Eröffnung am Marktplatz lässt, denn es wurde zu den Klängen der Pipinsrieder Musikanten noch heftig gehandelt. Pater Bonifatius schaute dabei nur lächelnd zu.

Zünftig ging es beim Burschenverein Altomünster zu, wo die „Grod no-Musi“ für Stimmung bis in die Morgenstunden sorgte. Gerne stimmten die Besucher auch in die Lieder ein, die die Wollomooser im Kapplerbräu-Innenhof immer wieder anstimmten.

Turbulent ging es zu, als die ungarischen Tänzer auf die Bühne kamen und in rasanter Geschwindigkeit ihre Figuren tanzten. Melancholische Melodien griffen die Gospelsänger von Joyful Voices in ihren Liedern auf und machten manchmal einen Abstecher in die Popmusik. Viel Applaus bekamen auch die jungen Musikanten des Musikvereins. Die Köpfe einziehen mussten die Besucher, als die Wollomooser Goaßlschnoizer ihre Auftritte hatten. Wer seine Geschmacksnerven prüfen wollte, der war beim Kulturförderkreis richtig, denn hier mussten in einer Blindverkostung die einzelnen Biersorten erraten werden.

Besonders viel war auch für Kinder geboten. Am Altobad fischten sie Plastikentchen aus dem Wasser und ließen sie wieder schwimmen oder sie bauten im nassen Sand Straßen, Burgen und Befestigungen.

Bürgermeister Anton Kerle formulierte treffend: „Die Vereine und Dorfgemeinschaften der Großgemeinde sind ein Garant dafür, dass so ein Fest einfach gelingt.“

Gisela Huber

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