Mann steht vor Kran
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Um die Ortsentwicklung ging es im Gemeinderat Altomünster in der jüngsten Sitzung. (Symbolbild)

Städteplaner in der Sitzung

Das Altomünster der Zukunft ‒ Gemeinderat befasst sich mit Vorschlägen zur Ortsentwicklung

Der Gemeinderat Altomünster hat sich in der jüngsten Sitzung mit der Ortsentwicklung beschäftigt. Dafür hat ein Stadtplanungsbüro mögliche Vorschläge unterbreitet.

Altomünster – Wohin soll sich die Marktgemeinde Altomünster entwickeln? Sigrid Hacker und Clara Berger vom Münchner Stadtplanungsbüro Dragomir haben dem Gemeinderat dazu jetzt Vorschläge gemacht und Ziele formuliert. Sigrid Hacker betonte, dass ein verträgliches Wachstum in Altomünster Grundlage der Entwicklung sein müsse. Ziele seien, Baulücken zu schließen, das Handwerk zu stärken, die Verkehrssituation zu optimieren und das Klosterareal sinnvoll zu erschließen. Die Ortsmitte soll in der Öffentlichkeit auch als Zentrum wahrgenommen werden.

Clara Berger fügte an, dass bei der weiteren Entwicklung der Gemeinde zu beachten sei, dass charakteristische Bauten erhalten und Naturlebensräume wie der Stumpfenbach gestärkt werden müssen. Sehr wichtig sei auch, Barrierefreiheit herzustellen, wo dies möglich ist. Verbessert werden sollten auch die Freizeitangebote.

Die beiden Referentinnen und der Gemeinderat waren sich einig, dass ein unkompliziertes Konzept „als Grundlage für die künftige Entwicklung und Weichenstellung“ erarbeitet werden solle – und zwar unbedingt mit Beteiligung der Bürger. Ein sogenannter Steuerkreis soll gegründet werden, in dem nicht nur Fachleute und Gemeinderäte an einem Tisch sitzen, sondern auch Interessierte aus der Gemeinde. Zudem sollen Online-Fragebögen ausgearbeitet werden, um Anregungen und Ideen abzufragen.

Das Büro Dragomir war in Altomünster die engere Auswahl im sogenannten ISEK- Prozess (integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte) gekommen, nicht zuletzt aufgrund der vielen Referenzen. Im Landkreis Dachau unterstützt und berät das Büro schon die Gemeinden Petershausen und Hebertshausen. Ob der Gemeinderat den Auftrag schon an das Büro Dragomir vergeben hat, ist noch nicht bekannt. Das Büro mit 24 Mitarbeitern hat 30-jährige Erfahrung im Bereich Orts- und Gemeindeentwicklung.

Der abschließenden Bemerkung von Sigrid Hacker stimmte auch Bürgermeister Michael Reiter voll und ganz zu: „Wichtig ist, dass miteinander geredet wird!“

Gisela Huber

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