Gruppe visiert bei ihrem dritten Treffen fünf konkrete Projekte an

Klimaschutz in Altomünster heißt Plan A

Einen neuen Namen hat sich die im vergangenen Jahr gegründete Klimaschutzgruppe Altomünster gegeben. Sie heißt jetzt „Plan A“ und hat sich mittlerweile zum dritten Mal im Sitzungssaal des Rathauses Altomünster getroffen.

Altomünster – „Die Resonanz der Teilnehmer ist weiterhin sehr positiv. Bisher haben sich gut 40 Interessierte der Gruppe angeschlossen, Tendenz steigend“, sagte Markus Zieglwallner vom Organisations-Team. Besonders motivierend sei es für das gesamte Team rund um Tanja Lademann und Florian Hörmann, dass viele Jugendliche und auch einige Gemeinderäte mitmachen – „eine gute Mischung aus Elan und Erfahrung“, so Zieglwallner.

Ein wesentlicher Teil dieses Treffens war die Verabschiedung der Ziele und die Festlegung des Gruppennamens „Plan A“. Man wolle demnach nicht einen Plan B, sondern Plan A mit den Zielen der Gruppe und den daraus generierten Projekten verfolgen. Das „A“ stehe aber zugleich für Altomünster.

Die finale Zielformulierung liest sich so: „Wir laden alle Bürger*Innen der Gemeinde Altomünster dazu ein und ermutigen sie, gemeinsam eine sozial-ökologische Heimat/Zukunft zu gestalten. Wir arbeiten als Gemeinschaft darauf hin, die Rahmenbedingungen in der Marktgemeinde Altomünster in der Art zu ändern, dass ein nachhaltigeres Leben in Altomünster möglich ist. Unser Ziel ist es, unseren persönlichen Lebensstil zunehmend nachhaltig zu gestalten. Wir arbeiten dem Ziel entgegen, Klimaneutralität in der Marktgemeinde Altomünster zu erreichen und unseren Nachkommen eine lebenswerte Zukunft zu hinterlassen.“

Dieses Ziel soll erreicht werden mit diversen Projekten sowie mit Information und der Möglichkeit für Diskussion und Meinungsbildung durch unterschiedliche Veranstaltungsformen wie Vorträge und Infostände. Dabei sollen sowohl die Politik als auch Vereine, Institutionen oder Interessengruppen eingebunden werden, um möglichst viele Bürger zu erreichen. Die Gruppe will basisdemokratisch arbeiten, überparteilich sein und ist von niemandem abhängig. Das schließe jegliche Art an Spenden von Firmen, Organisationen oder Großspenden über 500 Euro pro Jahr von Privatpersonen aus. 

Diese Projekte sind anvisiert:

1. „Landwirtschaftlicher Dialog“: Hierzu ist unter anderem ein erstes Treffen mit Ortsbäuerinnen und Ortsbauern geplant.

2. „Gut zu wissen“: Dabei handelt es sich um eine erste Infoveranstaltung in der evangelischen Kirche Altomünster mit folgenden zwei Themen: Kurzvorstellung der Gruppe „Plan A“ und ein Gastvortrag zu „Plant-for-the-Planet“. Ob der Termin am 8. Mai stattfinden kann, ist derzeit offen.

3. „ÖPNV“: Unter anderem auf Basis der Aus- und Einpendlerzahlen der Marktgemeinde Altomünster sollen Ideen entwickelt werden, wie man insbesondere den Verkehr auf der Straße reduzieren kann.

4. „Ökokiste“: Hier wird in den ersten Schritten an der Umsetzung eines Wochenmarkts in Altomünster gearbeitet, um so das Einkaufen von regionalen Produkten (u.a. Bio) zu ermöglichen und zugleich Einzelfahrten zu vermeiden.

5. „Regionale Nachhaltigkeitsbroschüre“ (das Jugendprojekt von „Plan A“: Dazu wird eine Broschüre mit regionalen Anbietern (u.a. Hofläden) zusammengestellt, welche ihre Produkte möglichst nachhaltig erstellen bzw. beziehen.


Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Das Geheimnis weichen Wassers
Wasser ist kostbar und Karlsfelder Wasser ist obendrein noch weich. Das liegt an mehreren Faktoren und an Leuten, deren Leidenschaft die Arbeit ist
Das Geheimnis weichen Wassers
„Gemütlichkeit ist schlicht nicht möglich“ - So geht es den Wirten im Landkreis nach der Öffnung
Endlich wieder eine frisch gezapfte Halbe im Biergarten genießen, einen deftigen Schweinsbraten oder ein feines Fischgericht im gemütlichen Lokal: Alles wieder möglich, …
„Gemütlichkeit ist schlicht nicht möglich“ - So geht es den Wirten im Landkreis nach der Öffnung
Dachauer Freibad: Keine Öffnung per Eilverfügung
Die Dachauer CSU forderte eine Öffnung per Eilentscheidung, die  Bäderreferentin im Stadtrat, Ingrid Sedlbauer, fordert: Sommer daheim - nicht ohne unser Freibad. Doch …
Dachauer Freibad: Keine Öffnung per Eilverfügung
Hoher Preis: EU zeichnet Ignaz-Taschner-Gymnasium aus
Das Ignaz-Taschner-Gymnasium hat für seinen hochwertigen Unterricht über die Europäische Union als erste deutsche Schule den Jan Amos Comenius Preis der EU-Kommission …
Hoher Preis: EU zeichnet Ignaz-Taschner-Gymnasium aus

Kommentare