Stabswechsel (v.l.): Grafiker Peter Sailer, Siegfried Sureck (ebenfalls langjähriger Mitarbeiter in der KS-Redaktion), 2.Vhs-Vorstand Christian Schweiger, Monika Mehlert (Infobüro), Prof. Dr. Wilhelm Liebhart, Gerhard Gerstenhöfer, Astrid Kühne, Tanja Fischer (Infobüro) und Bürgermeister Anton Kerle.
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Stabswechsel (v.l.): Grafiker Peter Sailer, Siegfried Sureck (ebenfalls langjähriger Mitarbeiter in der KS-Redaktion), 2.Vhs-Vorstand Christian Schweiger, Monika Mehlert (Infobüro), Prof. Dr. Wilhelm Liebhart, Gerhard Gerstenhöfer, Astrid Kühne, Tanja Fischer (Infobüro) und Bürgermeister Anton Kerle.

Programm der Altomünsterer Volkshochschule

Gerhard Gerstenhöfer übergibt Kulturspiegel

Was einst gedacht war, um das Programm der Altomünsterer Volkshochschule in alle Haushalte zu bringen, ist inzwischen längst zu einer kleinen Kultzeitschrift geworden: der Altomünsterer Kulturspiegel, der zweimal im Jahr herausgegeben wird. Urheber der Broschüre, die inzwischen auch in der bayerischen Staatsbibliothek in München hinterlegt wird, ist Gerhard Gerstenhöfer.

Altomünster – Er hatte 1992 den Vorsitz der Volkshochschule übernommen und zusammen mit seiner Frau Isolde bereits damals schon begonnen, einen Kulturspiegel zu entwickeln, der über das Maß einer Programmbeschreibung hinausgeht. Auch die Kosten dazu hatten sie anfangs aus eigener Tasche finanziert. Nun legte Gerhard Gerstenhöfer in einer eigens anberaumten kleinen Feierstunde im Sitzungssaal des Rathauses seinen Kulturspiegel mit allen Aufgaben in die Hände von Prof. Dr. Wilhelm Liebhart.

Dabei durfte es dann schon ein bisschen sentimental zugehen, als Gerstenhöfer sagte: „Willi, der Kulturspiegel ist jetzt dein Baby. Mach was draus!“ Für ihn selbst sei es eine Freude gewesen, mitzuerleben, wie aus dem Kulturspiegel ein sehr lebendiges Baby geworden ist. Gerstenhöfer wollte mit dem Kulturspiegel die Bevölkerung erreichen, mit dem Ziel, auch die Erwachsenen weiterzubilden. Durch die Vereinsgründung der Vhs war es auch möglich geworden, bestimmte Projekte anzupacken, die im Rahmen der Volkshochschulen sonst nicht vorgesehen sind, wie etwa Einzelunterrichte oder die Förderung junger Erwachsener.

Schwerpunkt: Lokalgeschichte und Lebendigkeit des Heftes

Wichtig war ihm auch, mit dem Kulturspiegel ein Stück Heimatgeschichte aus der Region „Altoland“ festzuhalten, zu der er auch die Gemeinden Hilgertshausen/Tandern zählen, die als Nebenstelle der Altomünsterer Vhs angegliedert sind. Auch die Lokalgeschichte, gerade für Neubürger, sah er als Schwerpunkt, sowie die Lebendigkeit des Heftes mit vielen Beiträgen der unterschiedlichsten Autoren.

In diesem Zusammenhang dankte er vor allem Altbürgermeister Konrad Wagner, als Stifter des Kulturspiegels.

„Heute werden Astrid Kühne (Anm.: frühere Mitarbeiterin der Vhs und langjährige Leiterin des Infobüros) und ich ganz offiziell als Mitarbeiter und Verantwortliche vom Kulturspiegel austreten“, erklärte Gerstenhöfer unter viel Applaus. Er wünschte sich, dass Wilhelm Liebhart und seine Helfer die Broschüre auch in seinem Sinne weiterführen und tatkräftig von den neuen Damen im Infobüro, Tanja Fischer und Monika Mehlert, unterstützt werden. „Vielleicht schreib ich ja auch mal wieder einen Artikel dafür, wenn ich darf und Zeit hab!“, versprach er zum Abschied.

„Kulturspiegel ist ein Aushängeschild für Altomünster“

„Was will man da noch sagen – danke einfach!“ sagte Bürgermeister Anton Kerle nach diesem interessanten Rückblick. Bemerkenswert fand er die Tatsache, dass eigentlich nie jemand offiziell beauftragt worden war, so ein Bürgerblatt zu entwickeln, und trotzdem habe es gut funktioniert. „Der Kulturspiegel ist ein Aushängeschild für Altomünster und wir können drauf stolz sein!“, lobte der Gemeindechef.

Auch 2. Vhs-Vorsitzender Christian Schweiger sprach höchstes Lob für Gerhard Gerstenhöfer aus, „der mit viel Idealismus diesen Kulturspiegel in die Welt gesetzt hat“.

Der Dank gehörte auch Wilhelm Liebhart, der sich bereit erklärte, das Erbe anzutreten. Für Liebhart ist die Verantwortung für den Kulturspiegel zwar ein neuer, aber kein unbekannter Bereich, hat er doch schon viele Beiträge dafür geschrieben und jahrelang redaktionell mitgearbeitet. „Wir werden ihn im Sinne von Gerhard weiterführen“, versprach er und hofft auf die Unterstützung der Gemeinde, „wenns Geld einmal knapp wird“.

Außerdem erklärte er, dass sie das Verteilungsgebiet klammheimlich auf Kleinberghofen ausgeweitet haben, denn der Ort habe schon immer sehr zu Altomünster tendiert. Er wünschte sich, dass die Gewerbebetriebe weiter mit ihren Inseraten zum guten Gelingen beitragen. 

Gisela Huber

Lesen Sie auch: Ein Überblick über Gemeinde und Kultur- der Kulturspiegel

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