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Trägt Musik und Freude im Herzen – Rudi Scheuböck war 20 Jahre der Vorsitzende des Musikvereins Altomünster.

Er hilft, wo er nur kann

Rudi Scheuböck feiert seinen 80.

Er ist immer gut drauf und hilft, wo er kann: Rudi Scheuböck aus Altomünster hat seinen 80. Geburtstag gefeiert.

Altomünster – Rudi Scheuböck aus Altomünster hat seinen 80. Geburtstag gefeiert – Coronabedingt zwar nicht bei einem großen Gartenfest, aber trotzdem im Kreis seiner Familie. Vor allem Ehefrau Ingrid seine beiden Töchter mit ihren Ehemännern sowie die drei Enkelkinder ließen ihn richtig hochleben. Auch seine Schwestern kamen zum Gratulieren.

Rudi Scheuböck wuchs in Unterweikertshofen auf, dann machte er eine Lehre als Brauer und Mälzer in Indersdorf und wechselte später zum Kapplerbräu nach Altomünster. Schließlich verbrachte er noch weitere 30 Jahre in der Papierfabrik Dachau. Kein Wunder also, dass er bei den historischen Festen in Altomünster oft Kindern und Erwachsenen zeigte, wie das Papierschöpfen geht. Überhaupt machte er von seinem Ruhestand nur wenig Gebrauch, denn überall half er, wo er darum gebeten wurde, ohne groß Aufhebens zu machen und meist mit einem Lachen.

Das ist eines der Markenzeichen von Rudi Scheuböck – er ist eigentlich immer gut drauf. Er weilt gern unter den Menschen und hat vor allem für die Natur und die Jugend etwas übrig. So ist es kein Wunder, dass er viele Jahre zweiter Vorsitzender beim Ortsverschönerungsverein (OVV) war. Er hielt die Anlagen und vor allem den Weg zur Altoquelle immer in Schuss. Viele suchten auch seine Hilfe, wenn es ums Thema Baumschneiden ging – und dies nicht nur bei den entsprechenden Übungsvorträgen beim OVV, sondern auch privat. So kamen im Winter an die 200 Obstbäume zusammen, die durch seine fachliche Hand zurechtgeschnitten wurden. Zudem ist Scheuböck als Kreisgartenpfleger ausgebildet.

Die Gartenfeste, die der OVV oder der Musikverein in seinem traumhaft angelegten Naturgarten feiern konnten, waren stets etwas Besonderes.

Nicht nur die Natur, auch die Musik liegt Scheuböck am Herzen. 20 Jahre lang war er der Vorsitzende des Musikvereins und dann noch drei Jahre Vizechef, bis er vor zwei Jahren zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt wurde. Es war ein Ehrenamt, das er voll und ganz ausfüllte, hat und das ihm von den Musikern die goldene Verdienstmedaille einbrachte. Natürlich hätten die Bläser gerne mit ihm den runden Geburtstag gefeiert. Umso mehr freute es ihn, als – trotz Coronabeschränkungen – eine Abordnung mit Dirigent Joseph Rast und den beiden Vorsitzenden Michael Güntner und Simon Riedl vorbeikam und ihm zur Feier des Tages die neue, weitergeführte Vereinschronik brachte.

Rudi Scheuböck ist trotz seiner 80 Jahre buchstäblich „fit wie ein Turnschuh“, das hat er seinen täglichen Radtouren zur verdanken, bei denen er an die 40 Kilometer unterwegs ist. GISELA HUBER

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