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Die Bezirksmedaille samt Urkunde übergab Bezirkstagspräsident Josef Mederer an Rita Fiolka. 

Ehrung für die Altomünsterin Rita Fiolka

Herz und Seele des wilden Haufens

Es gibt nicht viele Menschen, die sich so mannigfaltig in die Gesellschaft einbringen wie Rita Fiolka. Jeder in der Marktgemeinde kennt sie, denn sie ist eine „gute Seele“. Ihr Engagement wurde nun mit der Bezirksmedaille belohnt.

Altomünster – Sie ist eine „wichtige Stütze unserer Gesellschaft“. Und weil bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft unverzichtbar ist, braucht es öffentliche Aufmerksamkeit und Wertschätzung, erklärte Bezirkstagspräsident Josef Mederer bei der Verleihung der Bezirksmedaille im Gebäude der Bezirksverwaltung in München.

Der Bezirk verleiht die Medaille an Menschen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich um das öffentliche Wohl in Oberbayern verdient gemacht haben. Diesmal war auch Rita Fiolka aus Altomünster dabei.

Sie ist, so Josef Mederer, „Herz und Seele“ von Altomünsters „wildem Haufen“. Dabei handelt es sich um die Seniorenturngruppe, die Rita Fiolka im Jahr 1977 gegründet hat und seitdem ehrenamtlich leitet. Und das das ganze Jahr hindurch, wie Rita Fiolka gegenüber den Dachauer Nachrichten betont. „Eigentlich wollte ich da ja schon mit 70 aufhören, aber meine Damen haben mich nicht gelassen“, lacht die 77-Jährige. Dann legte sie die Marke auf 75 Jahre. Auch daraus wurde nichts. „Jetzt schauen wir mal, wie es mit 80 wird“, sagt Fiolka. 20 Jahre lang hat sie zudem eine TSV-Turngruppe geleitet. Das wurde ihr neben ihrer Arbeit als Schwesternhelferin aber irgendwann zuviel.

Doch dabei handelt es sich nicht um das einzige ehrenamtliche Engagement der rüstigen Seniorin: Seit 1970 ist sie schon beim BRK aktiv, erst beim BRK Aichach, dann beim Dachauer. Sie engagiert sich seit 1997 beim Museumsverein Altomünster, seit 2000 im Ortsverschönerungsverein und seit 2002 im örtlichen Theaterverein.

Sogar der Maibaum in Altomünster stammt von Rita Fiolka.

Aber sie hilft nicht nur, wo sie kann. Sie hat auch stets ein offenes Ohr und ein großes Herz: Seit vier Jahrzehnten begleitet Rita Fiolka zudem die Mitglieder des Seniorensports im Pflegeheim Altomünster.

„Für viele ist Rita Fiolka nicht nur zu einem Halt und zu einer Stütze im Leben geworden, sondern zu einem Kraftquell, einer Motivationsspenderin und einem Ausgangspunkt für Lebensfreude“, stellte Josef Mederer das große Verdienst der Altomünsterin heraus. Dafür bekäme sie aber auch etwas Unbezahlbares zurück. „Viele Menschen tragen Ihr Denkmal in ihrem Herzen und ich hoffe, dass für viele Ihr Tun zum Vorbild wird“, so Josef Mederer zu Rita derart im Mittelpunkt stehen will.

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