Staatsstraße 2047 Wollomoos
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Hier tut sich bald etwas: Die Staatsstraße 2047 soll durch den Ausbau und die Verlagerung entschärft werden. Im Hintergrund ist Wollomoos zu sehen.

Altomünsterer Gemeinderat stellt Geld bereit

Staatsstraße 2047 zwischen Pfaffenhofen und Wollomoos: Ausbau soll heuer noch starten

Schon seit fast 50 Jahren ist der Ausbau der Staatsstraße 2047 zwischen Pfaffenhofen und Wollomoos ein Thema. Hierfür benötigte Grundstücke waren bereits bei der Flurbereinigung vor knapp 15 Jahren zur Verfügung gestellt worden. Jetzt ist das Thema wieder aktuell.

Altomünster – Die alten Pläne sahen vor, die Straße gerade über den Berg zu führen. „Das wäre eine Rennstrecke geworden!“, ist sich Altomünsters Bürgermeister Michael Reiter heute sehr sicher. Deshalb sei jetzt vorgesehen, die Straße mehr an den Waldrand zu rücken, sodass die Kurve entschärft und übersichtlicher wird. Voraussichtlich soll mit dem Bau des 800 Meter langen Teilstückes noch heuer begonnen werden.

Das hat für die Gemeinde Folgen, wie Bürgermeister Reiter dem Gemeinderat mitteilte. Es werden dann kleinere Baumaßnahmen notwendig, die von der Gemeinde zu tragen seien. Das betreffe etwa den Bau eines Gehweges zwischen der Einmündung der Laurentiusstraße in die Staatsstraße und dem Anwesen Pfaffenberg 1 auf einer Länge von 100 Metern.

Außerdem sei es sinnvoll, sich in diesem Zug auch um den teils vorhandenen Weg an der Ostseite der Straße zwischen dem Pfaffenberg und der Anbindung des Geh- und Radweges in Richtung der Straße „Am Rosenberg“ in Wollomoos zu kümmern. Diese 500 Meter sollen in einen asphaltierten Geh- und Radweg, aber auch einen Wirtschaftsweg gewandelt werden, fand vor allem Gemeinderat Markus Hagl (FW).

Josef Riedlberger (CSU) gab zu bedenken, dass der Feldweg vor allem für landwirtschaftliche Fahrzeuge zu schmal sei und sprach sich für eine Verbreiterung aus. Außerdem schlug er vor, in der Kurvenmitte einen Straßenanschluss in Richtung Rudersberg zu schaffen, „das würde den Verkehr in Wollomoos doch sehr entlasten“. Bürgermeister Reiter will dies nun mit dem Straßenbauamt besprechen. Der Gemeinderat stimmte den Plänen zu. Die Kosten für die Gemeinde betragen rund 67 000 Euro. Gisela Huber

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