Das Projekt schreitet voran

Außenanlagen für Schultreppe 4: Landschaftsplaner stellen Konzept im Gemeinderat Altomünster vor

Das Sanierungsprojekt Schultreppe 4 geht in die nächste Phase. Im Gemeinderat hat ein Landschaftsplanungsbüro die weiteren Pläne den Gemeinderäten vorgestellt.

  • Für das Projekt Schultreppe 4 werden nun die Außenanlagen geplant.
  • Das Konzept dazu, stellte ein Landschaftsplaner im Gemeinderat vor.
  • Er plant unter anderem mit Granitblockstufen und Blühstauden.

Altomünster Das Gerüst am Sanierungsgroßprojekt Schultreppe 4 in Altomünster ist abgebaut. Jetzt geht es um die Planung der Außenanlagen. Das Konzept dazu lieferte das Landschaftsplanungsbüro Hans Brugger, Aichach, in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

Im Eingangsbereich links und rechts der Tür sollen demnach Granitblockstufen angelegt werden, die nach Vorstellung der Planer, als Sitzflächen dienen können. So soll Platzcharakter geschaffen werden. Dafür wird Erdreich abgegraben, sodass das neue Treppenhausfenster ohne Lichtschacht auskommen kann. Die meisten Fenster sind ohnehin schon eingesetzt.

Die Wege bleiben optisch erhalten. Und grün soll es drumherum werden. Links und rechts vom Eingang werden Blühstauden in Hochbeeten angelegt. Martina Englmann (CSU) wollte wissen, ob man diese Beete dem Kindergarten – eine zusätzliche Gruppe des gegenüberliegenden Kindergartens „Die Kleinen Strolche“ soll in die Schultreppe 4 einziehen – zugänglich machen kann. Daran habe man gedacht, die Idee aber wieder verworfen, erklärte Geschäftsleiter Christian Richter. Denn dann müsse man wieder einen Zaun anlegen, der jetzt wegfällt. Außerdem sei die Fläche für einen Sandkasten oder eine Schaukel zu klein. Ein neues Element im Außenbereich sind zwei Edelstahlbänder, die die Blühflächen von den Stufen und vom Vorplatz abgrenzen.

Der Vorplatz wird mit kleinteiligen Granitplatten belegt. Dort sollen auch Fahrradständer aufgebaut werden. Dadurch verringert sich der Parkplatz um fünf Meter.

Die Kosten für die Außenplanung bezifferte Christian Richter auf etwa 70 000 Euro. Davon werden rund 50 Prozent der tatsächlichen Kosten gefördert.

Auch die Umfassungsmauer muss saniert werden. „Ich gehe davon aus, dass die Mauer aus Ensembleschutzgründen erhalten bleiben muss“, so Richter. Aktuell läuft eine Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege. Die Regierung von Oberbayern hat den Grundzügen der gesamten Gestaltung der Außenanlagen bereits zugestimmt. Das Bauamt der Marktgemeinde wird nun die Unterlagen für die Ausschreibung der Maßnahme erstellen und das Verfahren durchführen.

Der kleine Wermutstropfen: Richter gab bekannt, dass die Fenster und Türen rund 24 000 Euro teurer werden als angenommen. 

Sabine Schäfer

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