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Der Pferdestall in Übelmann stand in Vollbrand, als die Feuerwehr eintraf.

Polizei ermittelt

Pferdestall brennt komplett ab - Tiere konnten gerade noch rechtzeitig gerettet werden

In Altomünster im Landkreis Dachau ist am Freitagabend ein Pferdestall komplett abgebrannt. Die Pferde hatten Glück und konnten gerade noch rechtzeitig gerettet werden.

Update von Mittwoch, 30. Oktober: 

Die Ursache für den verheerenden Brand des Pferdestalls in Übelmanna (wir berichteten) war vermutlich ein technischer Defekt, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mitteilte. „Es könnte sich auch um einen Tierfraß an einer Leitung gehandelt haben“, sagte ein Sprecher. Der Grad der Zerstörung sei so groß, dass die Brandfahnder der Kripo die Ursache nicht weiter feststellen können. Der Sprecher betont, dass es keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gebe.


Update von Samstag, 15 Uhr: 

Renate Ottillinger ist am Tag nach der Brandkatastrophe vor allem dankbar: „Die Helfer von der Feuerwehr waren die ganze Nacht da, und sie sind immer noch da“, sagte die Eigentümerin des Reitstalls am Samstagmittag. Der Pferdestall auf ihrem Hof war am Freitagabend komplett abgebrannt, die Ursache ist laut Polizei unklar. Der Sachschaden liegt bei 500 000 Euro, so Renate Ottillinger. Ein Mitbewohner im Wohnhaus, das an den Pferdestall angrenzt, hat am Freitag gegen 19.45 Uhr das Feuer bemerkt. Er alarmierte die Feuerwehr und ließ die Pferde aus dem Stall, in einem von Bändern umzäunten Bereich. „Drei Pferde wollten aber nicht am Feuer vorbeigehen“, so Renate Ottilinger. Diese drei wurden auf einem anderen Weg aus dem Stall gelassen – ohne Umzäunung. Die drei flüchteten vor dem Feuer und wurden vermisst. Als kurze Zeit später die ersten Kräfte die Einsatzstelle erreichten, stand das Gebäude bereits im Vollbrand, wie die Kreisbrandinspektion mitteilte. Mit B- und C-Rohren und dem Wasserwerfer von einer Drehleiter aus kämpften 123 Feuerwehrkräfte gegen die Flammen an. Trotz der intensiven Löschbemühungen brannte die Stallung des Pferdehofs völlig aus, ein Übergreifen der Flammen auf das nahe Wohnhaus und die Reithalle wurde jedoch verhindert. Die Reithalle wurde nach Angaben der Polizei etwas in Mitleidenschaft gezogen. Die Situation war für die Einsatzkräfte sehr schwierig, erklärte der Altomünsterer Feuerwehrkommandant Peter Heinrich. Vor Ort war die Wasserversorgung sehr schlecht, es gibt keinen Hydranten. Zur Löschwasserversorgung mussten erst mehrere Schlauchleitungen verlegt werden – eine bis zur Kapelle von Irchenbrunn. Zur Wasserversorgung wurden sogar Güllefässer von örtlichen Landwirten eingesetzt. Nach einigen Stunden wurden die drei vermissten Pferde gefunden. Renate Ottilinger hatte Unterstützung bei der Suche, unter anderem halfen Renate Höchtl vom benachbarten Eckhof und ihr Sohn Andreas mit Nachtsichtgeräten. Auch ein Polizeihubschrauber half. Die Feuerwehren aus Altomünster, Hohenzell und Kiemertshofen waren bis spät in die Nacht beschäftigt. Über die Nacht musste eine Brandwache gestellt werden. Im Einsatz waren zudem die Feuerwehren aus Adelzhausen, Dachau, Eisenhofen, Indersdorf, Tödtenried, Sittenbach, Kleinberghofen und Vierkirchen sowie die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung und die Kreisbrandinspektion. Unterstützt wurden die Kräfte bei den Nachlöscharbeiten durch das THW Dachau, den Rettungsdienst und die örtlichen Energie- und Wasserversorger. Die Höhe des Sachschadens kann derzeit noch nicht beziffert werden, dürfte aber mehrere Hunderttausend Euro betragen, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord in einer Presseerklärung mitteilte. Renate Ottilinger nennt eine Schadenssumme von mindestens 500 000 Euro. „Es ist alles verbrannt, ich habe keine Maschinen, kein Werkzeug, keinen Besen mehr.“ Die Pferde kommen nun vorübergehend in anderen Ställen in der Umgebung unter, in etwa zwei Wochen will Renate Ottillinger in der Reithalle Boxen errichten, damit die Pferde wieder zurück auf den Hof kommen können. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Fürstenfeldbruck hat noch am Abend die ersten Ermittlungen zur bislang noch unbekannten Brandursache aufgenommen.

Update von 23.02 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, konnten die vermissten Pferde mittlerweile gefunden und wieder eingefangen werden.

Erstmeldung: Pferdestall brennt komplett ab - Tiere konnten gerade noch rechtzeitig gerettet werden

Altomünster - Zu einem Großeinsatz in Altomünster rückten am Freitagabend die Rettungskräfte aus. Kurz vor 20 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle der Brand eines Pferdestalls auf einem landwirtschaftlichen Anwesen mitgeteilt. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Der Stall brannte laut Mitteilung der Polizei komplett ab. Auch eine direkt daran angrenzende Reithalle wurde demnach in Mitleidenschaft gezogen.

Pferdestall brennt komplett ab - Tiere konnten gerade noch rechtzeitig gerettet werden

Die im Stall untergebrachten Pferde hatten Glück: Sie konnten von den Besitzern noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Keines der zehn Tiere wurde verletzt. Allerdings werden laut Polizeiangaben noch nach zwei bis drei Pferden gesucht. Sie dürften sich in der näheren Umgebung aufhalten, konnten jedoch noch nicht gefunden werden. Auch ein Polizeihubschrauber ist im Einsatz. Nach aktuellem Stand wurden keine Menschen verletzt. 

Der ausgebrannte Pferdestall. 

Stall brennt in Altomünster komplett ab - Polizei ermittelt

Die Höhe des Schadens ist laut Polizei noch nicht bekannt, könnte allerdings mehrere hunderttausend Euro tragen. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Fürstenfeldbruck hat noch am Abend die ersten Ermittlungen zur bislang noch unbekannten Brandursache aufgenommen.

mm/tz

Flammen zum Opfer gefallen ist ein Reiterhof im Landkreis Rosenheim. Ein Großbrand hat im Sommer auf einem Bauernhof in Germering gewütet. Etliche Tiere kamen in den Flammen ums Leben.

Für Unruhe sorgte außerdem auch eine Brandserie im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. 

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