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Architektonisch soll sich der Anbau einmal vom Bestand Schultreppe 4 abheben. Doch alles ist mit dem Denkmalschutz abgestimmt. 

Sanierung des Hauses Schultreppe 4

Holz, Glas und viel vom alten Charakter

Die Planungen für das Gebäude Schultreppe 4 sind weit gediehen. Architekt Wilfried Claus stellte dem Marktgemeinderat die Grundrisse der Geschosse vor. Das Gremium stimmte am Ende auch über das Äußere des Hauses ab.

Altomünster – Es war quasi ein „Spaziergang durch das Gebäude“, wie Wilfried Claus es nannte. Die Bibliothek wird hier deutlich mehr Platz bekommen als bisher im gegenüberliegenden Haus. Sie wird im ersten Stock, dem Dachgeschoss und der Galerie untergebracht. Die Besonderheit dabei: Die Bücherei bekommt einen offenen, luftigen Charakter mit einem Durchblick bis hinauf in die Galerie. Zwar sind nicht auf jeder Seite Regale möglich und nicht überall kann man aufrecht stehen, erläuterte Claus. Doch wird es viele Sitzgelegenheiten geben und einen Bereich nur für Zeitschriften und andere Medien. Nebenan darf die Vhs-„Mäusegruppe“ toben. „Die oberen Etagen leben vom Raumerlebnis“, kam Wilfried Claus fast ins Schwärmen.

Unterhalb der Bücherei wird ein Veranstaltungssaal entstehen.

Großes Augenmerk wurde auch auf den giebelgleichen Anbau gelegt als neuer zentraler Eingangsbereich mit Treppenhaus und einem Aufzug bis in die Galerie. In den Anbau wird zudem ein behindertengerechtes WC, eine Garderobe, Technik- oder sonstige Räume integriert. Das Treppenhaus ist erster Fluchtweg, zweiter Rettungsweg der bisherige Zugang zum Haus, bei dem die historische Tür erhalten bleibt.

Der Anbau mit eventuell versteckten Fenstern soll sich bewusst abheben. Nur vier Gemeinderäte waren der Meinung, alles solle wie aus einem Guss aussehen. Nun sollen sich Glas (großes Fenster in Höhe des Eingangs) und Holz abwechseln. Dafür stimmten 11 der 19 anwesenden Gemeinderäte. Architekt Josef Obeser (Freie Wähler) hätte hier lieber Metall oder Beton gesehen. Holz, so Obeser, schaffe einen „Stadlcharakter“. Einig war sich das Gremium aber darüber, das Dachmaterial des bisherigen Baus (Biberschwanzziegel) zu übernehmen.

Bis Mitte März sollen die Kosten ermittelt und ein Zeitplan aufgestellt werden. Baubeginn dürfte etwa im Oktober sein.

Sabine Schäfer

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