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Lohn für höchsten Einsatz während vieler Jahre: Bürgermeister Anton Kerle verleiht Wolfgang Graf (links) die Bürgermedaille samt Urkunde. 

Altomünsterer Gemeinderat Wolfgang Graf erhält Bürgermedaille

Beliebt und seit jeher sozial engagiert

Wolfgang Graf erhielt die Bürgermedaille für sein großes soziales Engagement. Die Medaille ist nach der Ehrenbürgerschaft die höchste Auszeichnung der Gemeinde Altomünster

Altomünster – Er war immer sozial engagiert und hat seit jeher ein offenes Ohr für die Jugend. Am Freitagabend wurde CSU-Gemeinderat Wolfgang Graf beim Jahresabschlussessen für all seine Verdienste mit der Bürgermedaille des Marktes Altomünster ausgezeichnet. Sie ist nach der Ehrenbürgerschaft die höchste Auszeichnung der Gemeinde. Und die Verleihung war auch heuer emotional. Wolfgang Graf wurde von allen Seiten unter viel Applaus beglückwünscht, Altbürgermeister Konrad Wagner sprang spontan auf und umarmte seinen ehemaligen Stellvertreter.

Wolfgang Graf ist nicht nur durchgängig seit 1996 Gemeinderat und Schulverbandsrat, „er hat auch immer die meisten Stimmen bei den Wahlen erhalten“, stellte Bürgermeister Anton Kerle in seiner Laudatio dar, wie beliebt der 63-jährige Altomünsterer „bei den Bürgern draußen“ ist.

Auch Grafs Tätigkeiten während seiner Gemeinderatszeit sind mannigfach: Jugendreferent, Mitglied in diversen Ausschüssen und zweiter Bürgermeister von 2008 bis 2014, bzw. dritter Bürgermeister (1996 bis 2008 und 2014 bis jetzt). Darüber hinaus war er viele Jahre Fraktionssprecher der CSU, deren Ortsvorsitzender er von 1999 bis 2015 war.

Neben der Kreistagsarbeit (2004 bis 2014) widmete sich Wolfgang Graf zudem mehreren Vereinen unterschiedlicher Ausrichtung: dem Museumsverein, dem TSV, dem Musikverein, dem Krieger- und Soldatenverein, er bringt sich ein im Klosterladen und aufopferungsvoll in der Kolpingsfamilie. Dafür wurde er bereits mit der Korbiniansnadel des Diözesanverbandes gewürdigt. „Bei all dem engagiert er sich mit höherem Einsatz, als man das erwarten kann und darf“, so Anton Kerle. Wolfgang Grafs gesamtes kommunalpolitisches Engagement sei stets auf soziale Themen ausgerichtet gewesen. Seine Wertvorstellung orientiere sich an Adolf Kolping: diejenigen zu unterstützen, auf die man ein besonderes Augenmerk richten sollte. Dabei sei Graf immer der ruhende Pol in Diskussionen und mit stoischer Ruhe und Gelassenheit ausgestattet. „Und wegen all dieser Dinge war es die logische Entscheidung des Gemeinderats, ihm die Bürgermedaille zu verleihen.“

Graf selbst zeigte sich bescheiden. „Das Engagement für die Jugend und sozial Schwache war mir immer ein Anliegen.“ Gerührt dankte er allen, „die mich 24 Jahre lang begleitet haben“.  sas

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