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Eine neue Brunnenanlage bei Randelsried hat der Wasserzweckverband Weilachgruppe in Betrieb genommen. Insgesamt mussten 1,2 Millionen Euro investiert werden. Bei der offiziellen Inbet riebnahme waren Bürgermeister, Verbandsräte, Planer und Baufirmenvertreter dabei.

Hohe Kosten, langwierige Baumaßnahme

Brenzlige Brunnenbohrung in Schmarnzell

Es ist vollbracht: Der Brunnen nahe Schmarnzell wurde offiziell eingeweiht. Allerdings hat der Bau über drei Jahre gedauert und währenddessen standen die Planer immer wieder vor Hürden – und die Verbandsräte vor Mehrkosten.

„Eine schwere Geburt“ nannte der Geschäftsführer Josef Geisler vom Wasserzweckverband Weilachgruppe den Brunnenbau zwischen Schmarnzell und Randelsried. Konkret wurde der bestehende Brunnen aus dem Jahr 1973 dort „überbohrt“, also mit einem größeren Durchmesser neu gebohrt. Aber: Es sei alles aufgetreten, was man sich nicht wünscht, so Geisler. Nur durch den unermüdlichen Einsatz der Planer, die immer wieder Vorschläge einbrachten, und durch die Verbandsräte konnte das Bauwerk zu Ende gebracht werden. Denn die Räte mussten die finanziellen Mehrkosten immer wieder absegnen.

Für die offizielle Inbetriebnahme des neuen Brunnens bestimmte der Wasserzweckverband Weilachgruppe den Tag des Wassers. Dabei lud der Vorsitzende des Wasserzweckverbandes und Altbürgermeister des Marktes Altomünster, Konrad Wagner, zu einer kleinen Feier ein. Es kamen die Bürgermeister der Verbandsgemeinden, Anton Kerle aus Altomünster, Josef Schreier aus Schiltberg und Dr. Markus Hertlein aus Hilgertshausen-Tandern sowie Verbandsräte, Planer und Firmenvertreter.

Insgesamt hatten sich die Bauarbeiten für den neuen Brunnen über drei Jahre hingezogen – aber nach vielen Schwierigkeiten habe die Überbohrung letztlich funktioniert. Die Baukosten betragen insgesamt 1,2 Millionen Euro. Mittlerweile trägt der Brunnen dazu bei, dass die Wasserversorgung im Verbandsbereich von drei Gemeinden sichergestellt ist.

Schließlich gab Wasserzweckverband-Geschäftsführer Geisler einen Überblick über die notwendigen Brunnen-Bauarbeiten, die schon im Februar 2016 begonnen hatten: Erst wurde das Holz am alten Brunnen abgeschlagen und der Brunnenbohrplatz hergerichtet. Anschließend wurde das alte Brunnengebäude abgebrochen und die Überbohr-Arbeiten mit Ausbau des neuen Brunnens begannen. Dieser wurde im September 2017 abgeschlossen.

Doch die Inbetriebnahme der Wasserquelle erfolgte erst im November vergangenen Jahres. Vorausgegangen war ein fünfwöchiges Klärpumpen, um Rückstände im Brunnen zu beseitigen. Der neue Brunnen mit einer Tiefe von 186 Metern pumpt jetzt 23 Liter Wasser pro Sekunde – aus 145 Metern Tiefe.

Das Wasser hat übrigens eine sehr gute Wasserqualität, die im Härtebereich 3 liegt und einen Nitratgehalt von einem Milligramm ausweist. Der Grenzwert liegt bei 50 Milligramm pro Liter. Franz Hofner

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