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Drei Schwestern mit ihren drei Babys: Florian und Kathrin Thaller mit Benedikt, Michaela und Manuel Niedermaier mit Maximilian und Rosemarie und Günther Seitz mit Baby Korbinian und seinen Geschwistern Jakob und Marlene (von links). 

Ungewöhnlicher Kindersegen in Pipinsrieder Familie

14 Tage, drei Schwestern und drei Babys

Vier Schwestern – und drei davon haben in diesem Dezember ein Baby bekommen. Das ist Timing! Oma Brigitte Kölbl aus Pipinsried ist natürlich höchst begeistert und vor allem glücklich darüber, dass alle Mütter und Babys wohlauf sind. „Drei Einkelkinder in rund zwei Wochen – ist das nicht toll?“

Pipinsried – Am zweiten Weihnachtsfeiertag kam die ganze Familie erstmals zusammen, Oma Brigitte servierte eine selbst angefütterte Ente. „Damit sie schön groß wird, bei so vielen Leuten!“

Los ging es am 1. Dezember mit dem kleinen Korbinian. Er ist das dritte Kind ihrer ältesten Tochter Rosemarie (32), die zusammen mit ihrem Mann, dem vierjährigen Jakob und der ein Jahr alten marlene in Neumarkt in der Oberpfalz lebt.

Dann kam am 6. Dezember nicht nur der Nikolaus, sondern auch der kleine Maximilian auf die Welt. Er ist das erste Kind ihrer zweitältesten Tochter Michaela (30), die in Hilgertshausen zu Hause ist – und dort auch per Hausgeburt Maximilian entband. „Ihr Lebensgefährte hat noch überlegt, ob sie den Buben spontan Nikolaus nennen, aber sie waren sich dann doch einig, dass Maximilian besser passt“, berichtet die Oma.

Die dritte im Geburten-Bunde war Tochter Kathrin (28), die mit ihrem Mann auf dem elterlichen Hof in Pipinsried lebt. Sie brachte am 15. Dezember Benedikt in der Helios Amper-Klinik in Dachau auf die Welt. Auch für sie ist es das erste Kind – für Oma Brigitte Kölbl und ihren Mann Johann das fünfte Enkelkind. „Es gibt schon Momente, wo man als Mutter überrascht ist“, sagt die Pipinsriederin und meint die freudigen Nachrichten vor einigen Monaten. Eine Tochter nach der anderen habe ihr erzählt, dass sie ein Baby erwarte. „Als mir die dritte so kurz hintereinander gesagt hat, dass sie auch noch schwanger ist, war ich doch sehr überrascht.“

Alle drei hatten den errechneten Geburtstermin im Dezember, letztendlich kamen alle Kinder ein paar Tage früher auf die Welt. „Ich hatte gesagt, wir bekommen einen Nikolaus und ein Christkindl – zumindest der Nikolaus hat geklappt!“, freut sich Brigitte Kölbl. Jetzt fehlt in Sachen Enkelkinder nur noch ihre vierte und jüngste Tochter Veronika. „Sie ist erst 21 und genießt es, Tante zu sein“, erzählt die 54-Jährige. Zumindest weiß Veronika später ganz genau, was es heißt, ein Baby zu bekommen und Mutter sein – bei drei Neffen auf fast einen Schlag.

Conny Kirmaier

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