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War überall beliebt: Wolfgang Grimm ist im Alter von 62 Jahren gestorben.

Wolfgang Grimm aus Altomünster ist plötzlich gestorben

Er hinterlässt eine große Lücke

Wolfang Grimm aus Altomünster ist plötzlich gestorben. Der langjährige Gemeinderat hinterlässt eine große Lücke. Ein Nachruf

Altomünster – Alle Altomünsterer waren sehr betroffen, als sie vom plötzlichen Tod des langjährigen Gemeinderats Wolfgang Grimm erfahren haben. Praktisch mitten im Leben hatte das Herz des 62-Jährigen am Mittwoch in der Nacht plötzlich zu schlagen aufgehört. Alle Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Dies war ein großer Schock für seine Frau Irmgard, mit der er 40 Jahre lang verheiratet war, sowie seine zwei Söhne und seine Tochter mit ihren Familien. Die Gemeinde fühlt mit ihnen in diesen schweren Tagen des unfassbaren Geschehens.

Wolfgang Grimm war ein waschechter Altomünsterer und als solcher hat er sich auch immer wieder für alle Belange der Gemeinde eingesetzt. Hier ging er zur Schule und machte später die Ausbildung zum Finanzwirt, um dann im Finanzamt Dachau und dann viele Jahrzehnte in der Steuerkanzlei Prantl mitzuwirken.

1990 zog er für die CSU in den Altomünsterer Gemeinderat ein – erst vor wenigen Monaten wurde er ganz offiziell verabschiedet. Im Gemeinderat lagen seine Schwerpunkte vor allem im Haupt- und Finanzausschuss und in der Rechnungsprüfung, das lag in der Natur von Wolfgang Grimm. Darüber hinaus war er aber auch im Bauausschuss und viele Jahre im Schulausschuss tätig. Seine Aussagen im Rat hatten immer einen gewichtigen Stellenwert.

Nicht wegzudenken war er auch im Partnerschaftskomitee der Gemeinde mit dem ungarischen Ort Nagyvenyim. Von Anfang an leitete und führte er als Partnerschaftsvorsitzender die Begegnungen mit den Ungarn, hatte unzählige Besuche dort auch außer der Reihe gemacht, wie etwa zum Nikolaus oder den Dorffesten. Er wurde von allen respektiert und geachtet, denn diese Partnerschaft vertrat er mit größter Sorgfalt und Freude bis in diese Tage.

Wolfgang Grimm gehörte auch dem Aufsichtsrat der Raiffeisenbank an. Ganz wichtig waren ihm zudem die Altomünsterer Vereine. Besonders der TSV lag ihm am Herzen und so ist es kein Wunder, dass er dort schon seit Jahrzehnten der „ewige“ zweite Vorsitzende mit Hingabe war und stets die Geschicke des Vereins mit geleitet hat. Wichtig war ihm aber auch die Verbindung mit Kirche und Glauben. Bei Kolping war er lange Mitglied und er packte in der Pfarrei mit an, wenn es nötig war. Grimm hatte auch einen der ersten historischen Markttage hauptverantwortlich geleitet, die unvergessen geblieben sind.

Mit seiner umgänglichen Art, seinem trockenen Humor, aber auch mit seinen klaren Aussagen war er überall beliebt. Und er mochte einfach die Gesellschaft und wenn sich etwas rührte um ihn herum. Noch kann sich keiner in Altomünster vorstellen, dass er bei all dem Leben in der Marktgemeinde nicht mehr dabei sein kann. Und so hat sein plötzlicher Tod nicht nur in seiner Familie, sondern auch in Altomünster eine große Lücke verursacht, die nur schwer zu füllen ist.

Beerdigung am Montag, 13. September

Wer Wolfgang Grimm auf seinem letzten Weg begleiten möchte, kann dies am kommenden Montag, 13. September, tun. Ein Sterberosenkranz beginnt um 9.30 Uhr und um 10 Uhr ist der Trauergottesdienst in der Pfarrkirche St. Alto mit der anschließenden Be-erdigung am Friedhof.

Gisela Huber

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