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Scheckpräsentation in Altomünster: Bürgermeister Michael Reiter, Dr. Stephan Schultes, Nicolas Walter und Josef Steinhardt (von links). 

Altomünster

Gewerbeverein verteilt drei 1000-Euro-Schecks

Nur allzu gerne hätte der Gewerbeverein von Altomünster wieder den Advent am Markt abgehalten oder eine Lichtershow gemacht, doch beides war nicht möglich. Stichwort: Corona-Pandemie. Dennoch zeigten sich die örtlichen Gewerbetreibenden sehr offen gegenüber der Bevölkerung, ganz nach ihrem Motto: „Mein Altomünster für Altomünster“; man zeigte sich sehr spendabel.

So wurde von den Verantwortlichen des Gewerbevereins unter der Federführung des Vorsitzenden Dr. Stephan Schultes der Beschluss gefasst, heuer drei örtliche Themen finanziell zu unterstützen. Ausgewählt für den ersten Scheck über 1000 Euro wurde der Gospel- und Jugendchor Altomünster und eine damit auch verbundene Instandsetzung des von Christiane Neumeister gestifteten Klaviers. Das Klavier durfte dank der Zustimmung von Hausdame Lu Obesser im Gemeinschaftsraum des Betreuten Wohnens aufgestellt werden, der auch als Probenraum zur Verfügung steht. Einzige „Gegenleistung“ von Seiten der AWO war, dass auch die Hausbewohner das Klavier benutzen dürfen.

Der zweite Scheck in Höhe von ebenfalls 1000 Euro ging an die Bürgerstiftung Altomünster für soziale Aufgaben in der Gemeinde.

Die dritte Spende, weitere 1000 Euro, wird Altomünsterer Vereinen zur Verfügung gestellt, die durch die Pandemie und die damit verbundenen Verdienstausfälle in finanzielle Engpässe geraten sind. Diese Vereine sollen sich bei Bedarf einer Unterstützung an den Gewerbeverein wenden.

Vorsitzender Stephan Schultes bezeichnete in seinem Rückblick das zurückliegende Jahr als „besondere Herausforderung“ für alle Gewerbetreibenden am Ort. Die Einschränkungen, die aufgrund der Corona-Pandemie bedingten Schließungen, die Hygienevorschriften und vieles mehr, hätten sehr an den Kräften gezehrt, viele Menschen voll getroffen und einigen eine Vielzahl von Mehrarbeit beschert. Er lobte besonders die vielen Mitarbeiter der Betriebe, die oft über sich hinausgewachsen sind und Großartiges geleistet haben. Gerade letztere möchte der Gewerbeverein mit einer kleinen „Helden-Spende“ und einer finanziellen Zuwendung oder Gutschein besonders hervorheben; die Arbeit soll so anerkannt und gewürdigt werden. Wer also in seinem Betrieb einen Mitarbeiter oder Mitarbeiterin hat, der durch seinen Einsatz oder Ideen zur Verbesserung der Pandemiesituation beigetragen hat, soll sich beim Gewerbeverein melden. Nun aber freuten sich neben Dr. Stephan Schultes auch Bürgermeister Michael Reiter, Nicolas Walter vom Gewerbeverein und Josef Steinhardt von der Bürgerstiftung Sparkasse, dass besagte drei Geldspenden vergeben werden konnten.   gh

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