Macron spricht von „Angriff“ - mehrere Verletzte bei Explosion in Fußgängerzone von Lyon

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Im Gemeinderat Altomünster ist man sich einig

Jugendfreizeitfläche statt Skaterplatz

Die Skaterbahnen sind weitgehend abgebaut. Jetzt soll auf dem Areal im Gewerbegebiet Altomünster eine Freizeitfläche eingerichtet werden. 

Altomünster – Der Skaterplatz zwischen Feuerwehr Altomünster und dem Supermarkt Lidl ist mehr oder weniger Geschichte. Er wurde einst nach der Errichtung des unterirdischen Regenüberlaufbeckens und der Pumpstation auf dem frei gewordenen Platz zusammen mit der Kooperation Jugendarbeit errichtet. Aus Alters- und damit Sicherheitsgründen wurden die Skaterbahnen und Rampen bis auf zwei Einrichtungen aber schrittweise entfernt und aus finanziellen Gründen nicht ersetzt. Mittlerweile wurde die Fläche zusammen mit Jugendlichen um einen Freisitz und eine überdachte Sitzfläche ergänzt, um auch denen einen gemeindlichen und zumindest teilbetreuten Platz zur Verfügung zu stellen, die das Jugendzentrum nicht besuchen wollen. Seither sind laut Verwaltung die Beschwerden aus der Bevölkerung über jugendliche Versammlungspartys an anderer Stelle deutlich zurückgegangen.

Aus Sicht der Jugendarbeit ist es daher wichtig, dieses 400 Quadratmeter große Areal wieder aufzuwerten. Einen Plan dazu legten Bürgermeister Anton Kerle und Geschäftsleiter Christian Richter dem Marktgemeinderat am Dienstagabend vor. Da die Skaterwelle eher zurückzugehen scheint, wurde die Idee entwickelt, hier einen asphaltierten Bolzplatz mit zwei Handballtoren und Basketballkörben zu schaffen. Aus Sicherheitsgründen muss zudem ein entsprechend hoher Zaun, eine Art Gitter errichtet werden. Christian Richter rechnet mit Kosten in Höhe von etwa 60 000 Euro.

Interesse an dieser Fläche hat auch der nebenliegende Discounter bekundet, der seinen Parkplatz gern erweitern würde. Dann müsste ein anderes Grundstück für die Jugendlichen gestaltet werden.

Der Gemeinderat entschied sich allerdings einstimmig dafür, zunächst eine Jugendfreizeitfläche dort in Betracht zu ziehen. Ob dieser Beschluss umgesetzt werden kann, hängt jedoch ganz entscheidend von einem Immissionsschutzgutachten in Bezug auf entstehenden Lärm ab. Dafür will sich die Verwaltung mit einem entsprechenden Büro in Verbindung setzen. Das weitere Vorgehen wird auch mit dem Jugendpfleger besprochen, der im Laufe des ersten Halbjahres ohnehin dem Gemeinderat Bericht erstattet.  sas

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