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Beförderungen, Ernennungen (v.l.): Auf der Treppe Thomas Rampl, Julia und Michael Heinik; vorne Kreisbrandmeister Kasimir Solms, Daniel Steinberger, Josef Wackerl junior, Andreas Goll, Niklas Wochnik, Vorstand Martin Haberl. 

Hauptversammlung der Feuerwehr Altomünster

Guter Start ins Jubiläumsjahr

Das Jubiläumsjahr hat begonnen: Zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Altomünster im vollbesetzten Maierbräu Saal begrüßte Kommandant Peter Heinrich die Mitglieder. Die Floriansjünger stehen vor einem ereignisreichen Jahr, das bereits 2018 seine Schatten vorauswarf.

Deshalb war es Martin Haberl, dem Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, ein besonderes Anliegen, sich bei allen Mitgliedern für die außerordentliche Einsatzbereitschaft zu bedanken. Bereits Mitte 2018 wurde für das anstehende Jubiläum ein eigener Festausschuss gegründet. Dieser erarbeitete für das 150-jährige Bestehen ein reichhaltiges Programm, das nun mit einem Ehrenabend für alle Mitglieder der Feuerwehrfamilie im Februar beginnt.

„Mit einer Rockparty am 11. Mai, einer öffentlichen Großübung am 15. Juni, dem großen Familiensommerfest am 21. Juli sowie dem Aktionstag des Kreisfeuerwehrverbandes am 22. September haben wir uns ein buntes Programm für alle Alters- und Interessengruppe in unserem Ort überlegt“, so Haberl.

Dem Bericht des Kommandanten ging ein Gruß an die Einsatzkräfte im Landkreis Miesbach voraus. Am Tag der Versammlung wurde das Hilfeleistungskontingent des Landkreises Dachau nach Miesbach alarmiert. Aufgrund der massiven Schneefälle musste dort schnelle Hilfe geleistet werden. Neun Männer aus Altomünster waren mit zwei Fahrzeugen ausgerückt.

Im Jahr 2018 mussten die Altomünsterer Floriansjünger zu 38 Einsätzen ausrücken. Dabei wurden durch die Frauen und Männer der Einsatzbereitschaft über 900 Einsatzstunden ehrenamtlich geleistet. Neben mehreren Bränden kam es zu 23 technischen Hilfeleistungen, davon vier Verkehrsunfällen, bei denen teils mit schweren hydraulischen Rettungsgeräten gearbeitet wurde.

Um jederzeit die notwendigen Handgriffe im Umgang mit den Gerätschaften parat zu haben, legen die Einsatzkräfte auch in ihrer freien Zeit häufig Hand an. Von den derzeit 76 aktiven Einsatzkräften (darunter sieben Frauen), wurde im vergangenen Jahr neben dem Einsatzdienst gut 2200 Übungs- und Ausbildungsstunden erbracht. „Mindestens genauso viel Zeit muss man nochmals aufrechnen, um alle unentgeltlich geleisteten Arbeiten rund um die Instandhaltung und Pflege der Gerätschaften, Übungsvor- und Nachbereitungen, Besprechungen und EDV-Tätigkeiten zu erfassen,“ so der Kommandant.

Außerdem war es Heinrich schon jetzt ein besonderes Anliegen, den anwesenden Bürgermeister Anton Kerle über die für 2020 anstehenden Neuwahlen in der Wehrführung zu informieren. Die Aufgaben der Kommandanten umfassen mittlerweile einen „Halbtagesjob“ und werden nicht weniger. Altersbedingt wird Heinrich nicht mehr zur Wahl antreten, und so sollte schon in den nächsten Monaten über die Nachfolge beraten werden.

Eine besondere Ehre war es Kerle, Julia Heinik, Josef Wackerl junior und Niklas Wochnik zu Feuerwehrleuten ernennen zu dürfen. Außerdem gratulierte er zu den Beförderungen: Alexander Schottenhammel (Oberfeuerwehrmann), Jakob Pettinger (Hauptfeuerwehrmann), Michael Heinik (Löschmeister), Daniel Steinberger, Stefan Richter, Tobias Boosz, Florian Metzger (Oberlöschmeister), Thomas Rampl (Hauptlöschmeister).  dn

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DAH
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