Mann rechts, drei Jugendliche links, Mädel mit Abendkleid
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Erbrachten Spitzenleistungen: Paul Klimke, Leon Fülling, der Schulbeste Eric Knöferl mit einem Schmitt von 1,5 sowie Valentina Cammerano mit Lehrer Felix Metz (v.l.).

Feierliche Zeugnisübergabe für die Altomünsterer Entlassschüler

„Ihr habt Euch nicht unterkriegen lassen“

Endlich konnte in Altomünster wieder richtig Schulabschluss gefeiert werden - in einer geschmückten Halle und mit guter Stimmung.

Altomünster – Überglücklich zeigte sich die Altomünsterer Schulrektorin Ute Weiß, dass heuer wenigstens eine festliche Zeugnisübergabe mit den 14 Entlassschülern stattfinden konnte und das noch dazu in einer wunderbar geschmückten Turnhalle und mit zahlreichen Gästen.

„Mit der erforderlichen Pflicht oder dem Eifer ist erst einmal Schluss“, meinte Altomünsters Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzender Michael Reiter in seiner kurzen Ansprache zu den Schulabgängern. Sie dürften jetzt auf gute und schlechte Tage zurückblicken, auf so manches einprägsame Ereignis, aber auch darauf, dass sie sich in den neun Jahren von Kindern zu jungen Erwachsenen entwickelt haben. „Ihr seid Persönlichkeiten geworden, die wissen, was sie wollen“, so Reiter. Aber sie würden auch bald merken, dass ihnen die Schule immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden habe und sie, mit Unterstützung ihrer Eltern, vor allem mit viel Geduld und Fürsorge begleitet worden seien. Jetzt müsse jeder seinen eigenen Weg finden und so manche Erfahrung sammeln, die möglicherweise nicht auf Anhieb klappt. „Aber bleibt optimistische, fröhliche junge Leute“, ermunterte sie der Bürgermeister, und er sagte auch: „Engagiert Euch, dann wird Euch die Zukunft gehören!“ Und dazu wünschte er ihnen viel Glück und Erfolg.

Auch Rektorin Ute Weiß erklärte, dass die Schüler wohl bald darauf kommen würden, dass die Schule „gar nicht so schlecht war“. Sie gratulierte, denn alle haben den Abschluss der Mittelschule geschafft. Entscheidend sei dabei immer die Einstellung gewesen. „Ich hab’ mich angestrengt und ich hab’ mein Bestes gegeben“, dies solle auch in Zukunft Motivation und Anspruch sein, dann würden sie ihr weiteres Leben genau so schaffen, wie die Schule jetzt. Und weil sie die Schüler in der Pause öfters beim Ballspiel beobachtet habe, , überreichte sie ihnen einen Fußball, den sie eigentlich „Treffball“ nennen wollte, als Anreiz, immer wieder mal als Gemeinschaft zusammenzukommen.

Die Rektorin bedankte sich mit kleinen Geschenken aber auch bei allen, die immer geholfen haben, bei den Lehrkräften, den Dekorateuren, dem Elternbeirat und nicht zuletzt beim Schulverband.

Anstelle einer gemeinsamen Schlussandacht brachte Religionspädagogin Beate Boosz ein paar besinnliche Gedanken ein und ermunterte die jungen Leute, verantwortlich „vor den Menschen und vor Gott miteinander umzugehen“.

Klassenlehrer Felix Metz betonte, dass es die Schüler wahrlich nicht einfach gehabt hätten in den letzten Jahren mit dem steten Wechsel in der Klasse, dem Klasslehrer und all den widrigen Bedingungen, die die Pandemie mit sich gebracht habe. „Aber Ihr habt Euch nicht unterkriegen lassen, seid eine eingeschworene kleine Gemeinschaft geworden, die durchaus nicht immer einer Meinung war, habt zielvoll und mit Freude gearbeitet. Seid stolz auf Euch und auf das, was Ihr geschafft habt, ich bin es auch“, betonte der Lehrer. Er gab ihnen zudem zu bedenken, dass jedes Ende einen neuen Anfang beinhalte, wie jetzt vielleicht die Lehrstelle oder die Weiterbildung. Und er gab seinen Schützlingen mit auf den Weg, dass er sich sehr freuen würde, wenn sie hin und wieder in der Schule vorbeischauen und berichten würden, wie es ihnen geht.

Dann endlich durften die Schüler ihre Abschlusszeugnisse und die Glückwünsche von Rektorin Ute Weiß, von Bürgermeister Michael Reiter und dem zweiten Bürgermeister der Schulverbandsgemeinde Hilgertshausen-Tandern, Adi Doldi, entgegennehmen. Gisela Huber

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