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Der Künstler Bernd Schwerting in seinem Atelier bei seiner Arbeit.

Ausstellung bis 30. August im Museum Altomünster

„Ausnahmekünstler“ Bernd Schwarting kommt nach Altomünster

Mystische Fabelwesen in windgepeitschten, sich überschlagenden Wellen – die neue Werkreihe „Himmelslicht und Nachtalb“ von Bernd Schwarting fasziniert durch Lebendigkeit und Farbigkeit.

Bernd Schwarting gilt mit seiner unverkennbaren malerischen Handschrift als Geheimtipp unter den Kunstsammlern im In- und Ausland. Er nutzt diverse Stilelemente der vergangenen Jahrhunderte: Altmeisterliche, sehr feine Lasurtechnik ebenso wie Nass-in-Nass-Malerei.

Schwarting malt vornehmlich mit Ölfarbe auf Leinwand. Aber auch andere, geradezu archaische Materialien, wie Kohle oder Asche, finden Platz in seinen bildnerischen Werken. „Asche ist nicht nur ein Abfallprodukt, ein Endpunkt, sondern auch ein Element des Neuanfangs, ein Katalysator für neu beginnendes Leben, deshalb findet sie Verwendung in meiner Malerei“, sagt Bernd Schwarting.

Er hat seine neue Werkreihe „Himmelslicht und Nachtalb“ dem Markt Altomünster gewidmet. Das Birgittenkloster mit seiner jahrhundertealten Tradition ist der Kern seiner Inspiration. Klosterleben bedeutete immer schon ein Leben von und mit dem alten Wissen um Zusammenhänge zwischen Natur und Mensch, inklusive der geistlichen beziehungsweise spirituellen Dimensionen. „Das hat mich schon seit der Kindheit sehr beschäftigt und fand in dieser Werkreihe Eingang in meine Malerei“, so der Künstler. Naturhaftes wird als quirlig belebte Flora und Fauna in Schwartings Malerei sichtbar: Der Mensch in seiner Körperlichkeit, aber auch in seinen seelischen Dimensionen.

Erstmalig veröffentlicht, zeigt das Klostermuseum Altomünster auf zwei Etagen eindrucksvolle, überraschende und wunderbar farbige, groß- und kleinformatige Bilder in einer außergewöhnlichen Ausstellung. Auf eine faszinierende Weise werden in Schwartings Malerei die großen menschlichen Themen der Suche, der Hinwendung, der Anschauung, der Ergründung und des magisch-mythischen Denkens gezeigt.

Seine Malerei gilt in der jüngeren Berliner Malergeneration als eine der interessantesten Positionen. Bernd Schwarting ist gebürtiger Norddeutscher, der mittlerweile in Berlin lebt und arbeitet. Stationen seiner Ausbildung waren unter anderem Oldenburg und Dresden. Bereits heute ist er in wichtigen Museen und Galerien in Europa, den USA und Asien vertreten.

Der Künstler ist mit seinen Werken auf internationalen Kunstmessen zu Gast und in bedeutenden Sammlungen zeitgenössischer Kunst vertreten. Die Kunsthalle in Emden, das Osnabrücker Kunstmuseum, die Marburger Kunsthalle sowie das Museum Moderner Kunst in Passau, Stiftung Wöhrlen, richteten Bernd Schwartingbereits umfangreiche Einzelausstellungen seiner Bilder aus.

Schwarting ist ein Ausnahmekünstler. Und es ist eine besondere Ausstellung in unserem Museum, die wir als Highlight für unseren Markt und die gesamte Region von Augsburg bis München präsentieren können“, sagt Professor Wilhelm Liebhart, Vorsitzender des Museums- und Heimatvereins Altomünster. „Unter www.museum-altomuenster.de können Interessierte schon erste Eindrücke durch Texte und einen Kurzfilm zu dieser Ausstellung gewinnen.“ 

Bis zum 30. August kann die Ausstellung im Museum Altomünster unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften besucht werden. Das Museum ist jedes Wochenende, samstags von 13 bis 16 Uhr und sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Der Katalog zur Ausstellung kann vor Ort für 10 Euro erworben werden.

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