Scheckübergabe an den Verein „Helfende Hände“: zweiter Vorsitzender Harry Hilbig, DJ Fresh, Nicki Schmid, Julia Beck (v.l.) und vorne Johanna Hilbig. Daurer
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Scheckübergabe an den Verein „Helfende Hände“: zweiter Vorsitzender Harry Hilbig, DJ Fresh, Nicki Schmid, Julia Beck (v.l.) und vorne Johanna Hilbig. Daurer

2150 Euro Spenden gesammelt

Tolle Aktion des Madlvereins Oberzeitlbach: Online-Party zuhause für den guten Zweck

Keine Clubs geöffnet, keine Hallenfeste, keine Musikveranstaltungen. Für junge Leute ist die Coronazeit wahrlich trist. Da schlug die Idee des Madlvereins Oberzeitlbach ein wie eine Bombe. Und diente auch noch einem guten Zweck.

Oberzeitlbach – Im Wohnzimmer feiern, online miteinander verbunden sein und Gutes tun – das war die Idee für das Streaming-Angebot im April, von dem Michaela Daurer (FWG) in der Sitzung des Kulturausschusses berichtete. Daurer half mit ihrem Telege-Shop in Altomünster ebenso wie der Kapplerbräu beim Sponsoring der Online-Party, für die der Madlverein Oberzeitlbach mit seinen Vorsitzenden Julia Beck und Nicki Schmid zusammen mit DJ Fresh, alias Basti Schmid und Bruder der zweiten Vorsitzenden, verantwortlich zeichneten. Die Veranstaltung sollte auch ein kleiner Ersatz sein für die Schlagerparty, die die Mädchen schon im vergangenen Jahr auf die Beine stellen wollten.

Viel Arbeit hatten sich die Mitglieder des Madlvereins bereits im Vorfeld gemacht. Schließlich sollte das Event Geld einbringen für eine Spende an den Verein „Helfende Hände“ in München, der sich um Menschen mit Mehrfachbehinderungen kümmert.

„Die Mädchen haben tolle Partypakete zusammengestellt“, so Michaela Daurer gegenüber den Dachauer Nachrichten. Darin enthalten waren unter anderem Schnäpse, Chips, Schokolade sowie für den Mann Bier, im „Damenpaket“ war Prosecco enthalten. Die Pakete konnten zum Preis von je 15 Euro entweder bei Daurer im Laden erworben werden oder die Mädchen lieferten nach Hause. „Es kamen Anfragen bis aus Röhrmoos“, freut sich Michaela Daurer.

Am 10. April war es dann soweit. DJ Fresh legte in der Zeit von 20 Uhr bis 3.30 Uhr Musik zum Abtanzen auf. Und damit die Kasse noch ein bisschen mehr klingelte, ließ Basti Schmid auch noch manches über sich ergehen – gegen eine Spende natürlich. 40 Euro kostete es, sollte DJ Fresh sich die Beine waxen lassen, 20 Euro wurden für eine Konfettikanone fällig und gar 50 Euro für eine Torte im Gesicht. Alle Wünsche der Online-Teilnehmer „vollstreckte“ Nicki Schmid.

Die Bilanz: 1100 Aufrufe, 2150 Euro an Spenden, inklusive der Erlöse aus den Partypaketen. „Es war ein großer Erfolg“, zeigt sich Michaela Daurer zufrieden und spricht damit dem Madlverein und DJ Fresh aus der Seele. Wiederholung nicht ausgeschlossen – gegen Corona-Blues und als wunderbare Hilfe.

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