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Bewährtes Team: Zweiter Vorsitzender Christoph Neugschwendtner, zweiter Kassier Andrea Wagner, Vorsitzender Alto Oswald und Schriftführerin Manuela Schmaus (v. l.).

Theaterverein Altomünster

Nächstes Jahr gibt’s ein Freilichttheater

Beständigkeit wird beim Theaterverein Altomünster schon immer groß geschrieben. Nicht nur bei den Laienschauspielern, sondern vor allem auch im Vorstand. So setzten die Mitglieder bei der Jahresversammlung auch diesmal auf ein bewährtes Team.

Altomünster– Ohne große Diskussion haben die Mitglieder des Theatervereins Altomünster bei ihrer Hauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Oder genauer gesagt: den alten bestätigt. Denn durchaus alle Mitglieder wurden erneut für die nächsten zwei Jahre gewählt.

Vorsitzender bleibt Alto Oswald, sein Stellvertreter Christoph Neugschwendtner. Auch Kassier Thomas Bliem blieb auf seinem Posten, verstärkt durch Andrea Wagner. Schriftführerin ist weiterhin Manuela Schmaus und Wally Schneider ihre Stellvertreterin. Auch die Kassenprüfer bleiben mit Vroni Holzmüller und Sonja Holzmüller die gleichen – Wahlleiter Bürgermeister Josef Wiedmann hatte also sehr leichtes Spiel.

In seiner Einführung dankte Vereinschef Alto Oswald besonders Alfred Henkel und Xaver Holzmüller, die die Reparaturen an der Vertäfelung erledigten. Der künstlerische Leiter, Wolfgang Henkel, rief noch einmal die Theaterstücke der vergangenen Jahre in Erinnerung. Die Zuschauer mochten die Stücke „Zu wenig und zu viel“, der Komödie „Der Hexenschuss“, der gelungenen Theaternacht mit fünf Kurzgeschichten an verschiedenen Standorten, sowie „Hokuspokus“, der etwas ungewöhnlichen Kriminalgeschichte in Schwarz-Weiß. „Das waren in den zwei Jahren vier Theater der unterschiedlichsten Art, so dass für jeden etwas dabei sein konnte“, bemerkte Henkel. 33 Schauspieler waren dafür in insgesamt 55 Rollen geschlüpft.

An dieser Stelle dankte Christoph Neugschwendtner dafür, dass er es heuer im Frühjahr mit der Regie von den „Drei Dorfheiligen“ versuchen durfte und die Aufführungen den Spielern und dem Publikum viel Vergnügen bereiteten.

Das „Künstlerische Leitungs-Team“, das viel im Hintergrund wirkt, hatte vor allem mit der Verlegung des Kostümfundus alle Hände voll zu tun. Allerdings sind die Arbeiten an den Fundus-Räumlichkeiten noch nicht abgeschlossen, denn sowohl die Elektrik, als auch der Aufgang müssen noch neu gemacht werden.

Manuela Schmaus vom Organisationsteam gab einen Überblick über die Mitgliederdaten: Derzeit gehören 137 Mitglieder zur Theatergruppe, 40 Kinder und die beiden Ehrenmitglieder Alfred und Rosmarie Henkel.

Marcus Gottfried informierte darüber, dass der Saal im vergangenen Jahr 24 Mal für verschieden Feste, Feiern oder Hochzeiten vermietet wurde. Für heuer gibt es bereits 19 Anfragen. Kleinere Reparaturen am Saal wurden gemacht, vieles wieder einer gründlichen Reinigung unterzogen und dabei war auch der Boden berücksichtigt worden.

Auch das Jugendteam war sehr aktiv, wie Michaela Richter berichtete. Die knapp 20 mitwirkenden Kinder und Jugendliche führten zwei Stücke auf. Geplant wird künftig die Jugendtheater je zwei Mal aufzuführen, damit sich die Probenarbeit auch lohnt und die Kinder mehr Erfolg haben. Ein dickes Dankeschön ging noch an den Kulturförderkreis, der für die Jugendgruppe 300 Euro gespendet hatte.

Schließlich wurden die Mitwirkenden für die einzelnen Teams festgelegt. Dies sind bei der Saalbetreuung: Marcus Gottfried, Thomas Koppold, Wolfgang Henkel, Vroni Holzmüller und Kerstin Heyer. Zur künstlerischen Leitung-Regiearbeit gehören: Wolfgang Henkel, Marcus Gottfried, Christoph Neugschwendtner, Stephanie Kreppold, Thomas Koppold, Eva Kitzberger und Josef Mair. Für die Kinder- und Jugendarbeit erklärten sich Michaela Richter, Eva Kitzberger, Matthias Spengler, Pia Obeser, Theresa Koppold, Constance Indich, Sybille Schmitz und Michel Kreppold zuständig. Und zum Orga-Team meldeten sich Jutta Fuhrmann, Carolin Polster, Alto Oswald, Andrea Wagner, Markus Schury, Claudia Koppold und Manuela Schmaus.

Zum Schluss der harmonischen Versammlung regte Michaela Richter noch an, sich vielleicht einmal wieder an die geistlichen Spiele in der Kirche zu wagen, was gerne aufgegriffen wurde. Wolfgang Henkel stellte für das nächste Jahr ein Freilichttheater in Aussicht, das er unter dem Titel „Diridari“ wieder selbst verfassen will. Gisela Huber

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