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Ehrung der Besten (v.l.): Bürgermeister Adi Doldi (Hilgertshausen-Tandern), Larissa Dierle, Katharina Wackerl, Bernhard Ritter, Rektorin Nicola Lachner und Bürgermeister Anton Kerle (Altomünster). 

Verabschiedung an der Mittelschule

Glückliche Absolventen in Altomünster: „Wir haben viel gekämpft“

„Jetzt seid Ihr an der Reihe!“, betonte Rektorin Nicola Lachner. Gemeint waren die rund 20 Schüler, die ihren Abschluss an der Mittelschule in Altomünster feierten.

Altomünster – Die neun Jahre Grund- und Mittelschule in Altomünster sind vorbei, die erste wichtige Etappe im Leben der rund 20 Entlassschüler ist geschafft, „denn jetzt seid Ihr an der Reihe“, wie Rektorin Nicola Lachner in ihrer Abschlussrede betonte.

Aber erstmal durften sie den Abschied genießen in den Reihen der Mitschüler, Eltern und Lehrer, die sie auf dem Weg durch die Schulzeit begleitet haben. „I am sailing“, sangen Chor und Musiker um Sabine Lapperger passend. Für Bürgermeister Anton Kerle, den Schulverbandsvorsitzenden, sowie Vertreter Adi Doldi aus der Gemeinde Hilgertshausen/Tandern war es eine Ehrensache und nicht eine Pflichtveranstaltung. Kerle gab den Schülern zu bedenken, dass nun zwar die Schulzeit vorbei sei, sie aber gleichzeitig am Beginn eines neuen Weges stehen würden. Er wünschte ihnen, dass sie ihn mit Elan beschreiten. Nun werde mehr Eigeninitiative denn je von ihnen gefordert. Dazu gab er ihnen eine alte Weisheit mit auf den Weg: „Wer was vermeiden will, sucht Gründe. Wer aber was erreichen will, sucht Wege!“

Bürgermeister Kerle zeichnete die drei Schulbesten mit einem kleinen Präsent aus: Bernhard Ritter aus Oberzeitlbach (1,5) sowie Katharina Wackerl aus Stumpfenbach und Larissa Dierle aus Hilgertshausen-Tandern.

Rektorin Nicola Lachner dankte all den Lehrkräften und Eltern, die geholfen haben, die eine oder andere Hürde zu überwinden. Einen besonderen Dank richtete sie an Klassenlehrer Christian Walsdorf. „Er hat Euch angespornt, motiviert und beim Abschluss mitgebibbert“, behauptete sie, so dass doch fast alle den Quali geschafft haben.

„Wir haben viel gekämpft gegen die Lehrer, die Mitschüler und besonders beim Abschluss“, gaben die Schülersprecher Svenja Pendzich und Zoi Premeti in ihrer kurzen Ansprache zu. Sie dankten vor allem ihrem Lehrer Walsdorf, dass er sie nie aufgegeben habe. Als kleines Zeichen der Dankbarkeit überreichten sie ihm einen Geschenkkorb.

Dass es wirklich eine interessante Klasse war, beteuerte Christian Walsdorf sehr humorvoll und brachte es mit „viele Talente und wenig Energie“ auf den Punkt. Doch am Ende hätten es doch die meisten geschafft. Und so wünschte er den Jugendlichen, dass sie ihren Weg finden mögen und nicht gleich bei den ersten Hindernissen einknicken.

„Traut Euch was zu“, rief Elternbeiratsvorsitzender Andreas Walter den Entlassschülern zu. Zusammen mit seiner Stellvertreterin Katrin Hugl zeichnete er die Schülerinnen Zoi Premeti, Larissa Dierle, Nathalie Hape und Sophie Oswald aus, die sich besonders um die Klassengemeinschaft, bei Konflikten und vor allem bei der Vorbereitung der Abschlussfeier und sonstigen Festen hervorgetan haben.

Mit lustigen Bildern der Schüler wurde die Zeugnisvergabe aufgelockert und schließlich standen noch alle lange zu Gesprächen und Erinnerungen beim kleinen Buffet zusammen.

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