Ein Anrufer bei der Polizei erklärte, dass er sich in einer misslichen Lage befinde (Symbolbild).

Ungewöhnlicher Hilferuf aus Altomünster

Polizei befreit eingesperrten Mann

Ein 30-jähriger Altomünsterer hat sich in einer misslichen Lage befunden und wusste sich am Dienstagmorgen nicht anders zu helfen, als die Polizei zu rufen. Bei seinem Anruf auf der Polizeiinspektion in Dachau bat er die Beamten vorab, nicht zu lachen.

Der 30-Jährige erklärte bei seinem Anruf bei der Polizei in Dachau, dass er am Montagabend von seine Vermieterin in seiner Wohnung eingesperrt worden sei – versehentlich: Sie habe einen Wasserschaden in seiner Wohnung begutachtet. Beim Verlassen der Wohnung drehte sie den außen steckenden Wohnungsschlüssel um und verschloss dadurch die Wohnungstür. Den Schlüssel ließ sie natürlich stecken.

Der Altomünsterer kam also nicht aus seiner Wohnung, so Polizeisprecher Stefan Reichenbächer. Die Wohnung befinde sich zudem im Obergeschoß, so dass er sie nicht übers Fenster verlassen kann.

Wie Reichenbächer anmerkte, ist natürlich ist in solchen Situationen niemand zu erreichen – die Vermieter nicht, die Nachbarn auch nicht, niemand ist im Haus da, der den Schlüssel wieder umdrehen könnte. Eigentlich hätte der Altomünsterer kein Problem damit gehabt, zu warten, bis er jemanden im Haus erreichterklärte er der Polizei am Telefon. Aber er habe einen wichtigen Termin. So bat er schließlich die Polizei um Befreiung.

Der Mitteiler sei dann zu guter Letzt erfolgreich befreit worden, so Reichenbächer: Er hat die Streife mit dem Türöffner ins Haus lassen, alles weitere lief wie geschmiert. „Die Arbeit der Polizei hat manchmal auch durchaus einen befreienden Charakterzug“, resümierte der Polizeisprecher.  

dn

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