14. Krippenweg eröffnet

Weihnachtsgeschichte 42mal anders

Altomünster - Nicht nur die Altomünsterer, auch die stets zahlreichen Gäste aus dem Umland dürfen sich wieder auf den Altomünsterer Krippenweg freuen, der zum 14. Mal stattfindet.

Unter den adventlichen Klängen der Bläser vom Musikverein konnte der langjährige Initiator Klaus Reinhardt die Krippenausstellung rund um den Marktplatz wieder eröffnen. „An erster Stelle stehen die kleinen Kinder, die sich an den Krippen erfreuen“, betonte Reinhardt in seiner kurzen Ansprache, schon dafür lohne sich die Mühe. Er dankte deshalb auch allen Helfern, die ihm beim Zusammentragen, Aufstellen und der Organisation unterstützt haben und nicht zuletzt bei den Leihgebern der 42 Krippen, sowie den Geschäftsleuten, die den Krippen bis Dreikönig eine Herberge bieten. Landrat Stefan Löwl und Bürgermeister Anton Kerle hätten ihren Einstand mit Bravour bestanden“, meinte Reinhardt schelmisch. Deshalb seien sie auch in der besonderen Krippe der Marktgemeinde aufgenommen worden. Waltraud Milazzo aus Rottach-Egern hatte sie nach deren Bildnissen gefertigt. Zu sehen ist diese Krippe allerdings nur in der Eingangshalle des Rathauses. Landrat Stefan Löwl bezeichnete es als „eine Ehrensache, die Schirmherrschaft für diesen Krippenweg zu übernehmen und somit diese wunderbare Tradition fortzuführen“. Dass die Bibel viele gute Geschichten enthält, darauf wies der evangelische Pfarrer Winfried Stahl in seinen Gedanken zum Advent und den Krippen hin. Die schönste sei ohne Zweifel die Weihnachtsgeschichte. Jeder solle darin seine Rolle finden: „Und wenn’s für einen Engel nicht reicht, dann könnte man vielleicht ein armseliger Hirte sein“, so Stahl und segnete den Krippenweg. Auch Bürgermeister Anton Kerle lud ein, die vielfältigen Krippen zu betrachten und dankte Klaus Reinhardt mit seinen Helfern, dass sie den Krippenweg wieder angelegt haben.

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