Schwerer Lkw-Unfall auf A99 - Retter im Großeinsatz - Polizei ermahnt alle Gaffer

Schwerer Lkw-Unfall auf A99 - Retter im Großeinsatz - Polizei ermahnt alle Gaffer
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Für den Fahrer dieses BMW kam jede Hilfe zu spät: Der 31-jährige Dachauer starb noch an der Unfallstelle. 

Tödlicher Unfall zwischen Ampermoching und Lotzbach

BMW-Fahrer (31) kollidiert mit Gegenverkehr und stirbt

Ein 31-jähriger Dachauer ist bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmorgen ums Leben gekommen. Der BMW-Fahrer kam zwischen Ampermoching und Lotzbach auf die Gegenspur und kollidierte mit zwei Fahrzeugen. Der 31-Jährige starb, zwei weitere Autofahrer wurden verletzt.

Ampermoching – Als die ersten Rettungskräfte, Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ampermoching, gestern Früh um 6 Uhr an der Unfallstelle zwischen zwischen Ampermoching und dem Lotzbacher Kreisel eintrafen, hatten Ersthelfer den eingeklemmten Autofahrer bereits aus seinem Wagen befreit. „Aber es waren schon keine Vitalfunktionen, also kein Puls mehr feststellbar“, sagt Kreisbrandinspektor Maximilian Reimoser. Deshalb begannen die Helfer mit Reanimationsmaßnahmen, die auch gemeinsam mit dem Rettungsdienst fortgeführt wurden. Leider blieben sie erfolglos, der Notarzt konnte am Ende nur noch den Tod des 31-jährigen Dachauers feststellen. Es war am Mittwochmorgen kurz nach 6 Uhr, als der 31-jährige BMW-Fahrer mit seinem silbernen 5er BMW von Ampermochig in Richtung Lotzbach gefahren war. Wie die Polizei mitteilte, kam der Mann kurz nach dem Ortsende aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Pkw „kontinuierlich auf die Gegenfahrspur“. Einen entgegenkommenden Skoda streifte er im linken Frontbereich, einen dahinter fahrenden Ford Kuga traf er frontal. Der 59-jährige Skoda-Lenker aus Vierkirchen erlitt leichte, der 58-jährige Ford-Fahrer aus Weichs schwere Verletzungen. Beide wurden vom Rettungsdienst ins Klinikum Dachau verbracht. Neben der Feuerwehr Ampermoching waren die Feuerwehren Röhrmoos und Haimhausen im Einsatz. Die Kreisstraße musste mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Wie bei Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang üblich, wurde laut Polizei die Staatsanwaltschaft verständigt und ein Gutachter zur Klärung der Ursache beauftragt. Am BMW und Ford entstand Totalschaden. Insgesamt wird die Schadenshöhe auf rund 36 000 Euro geschätzt. Die an vorderster Front eingesetzten Feuerwehrkameraden und auch die Ersthelfer, die den BMW-Fahrer aus dem Auto befreiten, wurden nach Abschluss der Erstmaßnahmen von dem Fachberater für Psychosoziale Notfallversorgung betreut, der dafür an die Unfallstelle gerufen wurde. Solche Einsätze seien psychisch belastend, so Reimoser. „Darum setzt man sich gleich danach im Feuerwehrhaus zusammen und redet darüber.“
 

Auch im Kreis Freising gab es einen tödlichen Unfall. Ein Freisinger fuhr am Dienstagabend in einer Kurve geradeaus weiter - frontal gegen einen Baum, berichtet Merkur.de

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dn

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