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Neugewählt: der Vorstand des TSV Arnbach mit Günter Dietz vom BLSV (2.v.l.). 

Hauptversammlung im Sportheim

TSV Arnbach bleibt unter bewährter Führung

Edeltraud Lachner bleibt Vorsitzende des TSV Arnbach. Sie geht in ihre achte Amtszeit.

VON ROSWITHA HÖLTL

Arnbach – Der TSV Arnbach hat zu seiner Hauptversammlung ins Sportheim eingeladen, die von knapp 60 Mitgliedern recht gut besucht war. Neben der Ehrung langjähriger Mitglieder stand die Neuwahl des Vorstands an.

Der BLSV-Kreisvorsitzende Günter Dietz übernahm nicht nur die Ehrung der Vereinsmitglieder (Bericht folgt), sondern leitete gemeinsam mit dem zweiten Bürgermeister Wolfgang Hörl und Patrick Schmid auch die Neuwahlen, die alle einstimmig erfolgten. Vorsitzende bleibt Edeltraud Lachner, die damit in ihre achte Amtszeit geht.

Ihr zur Seite steht künftig als zweiter Vorsitzender Josef Mayr, der die leitende Funktion mit seinem Sohn Florian Mayr tauscht, da dieser kürzlich die Fußball-Abteilungsleitung von seinem Vater übernommen hat. Als Dritte im Bunde wurde Renate Hitz wiedergewählt.

Die Position des Kassiers obliegt wie bisher Renate Gruber. Verstärkung bekommt sie von Michael Ramoser, der den vakanten Posten des zweiten Kassiers übernommen hat. Marc Dolp übernimmt weiterhin mit seinem Stellvertreter Josef Gazdag die Funktion des Schriftführers, wobei Gazdag zusätzlich Jugend- und Frauenvertreter bleibt.

Dietz betonte in seinem Grußwort, dass das Ehrenamt „unbezahlbar“ sei. Er sagte dem TSV, den er als vorbildlich geführten Verein bezeichnete, unbürokratische Hilfe bei der Antragstellung für Fördermittel zu und warb dafür, dass der Kinder- und Jugendsport vermehrt durch das Sportabzeichen gefördert werden sollte, weil gerade beim Schwimmen ein großes Manko zu beobachten sei.

Auch Hörl betonte das Ehrenamt und den hohen gesellschaftlichen Stellenwert, den der Verein im Ort besitzt. Vor den Neuwahlen gab die Vorsitzende Edeltraud Lachner einen ausführlichen Rückblick und einen Ausblick ab. Sie erinnerte an die hohen Ausgaben für die Dachsanierung und den Erdgasanschluss mit der neuen Lüftungsanlage, die trotz der Zuschüsse nicht ohne eine Kreditaufnahme bewältigt werden konnten.

Es warten aber noch einige große und finanziell kostspielige Maßnahmen auf ihre Umsetzung. Die Rede war von einem Wasserschaden in den Jugendräumen und von der Umrüstung des Flutlichts auf LED. Ein Austausch der Fenster im Vereinslokal wäre dringend nötig, und auch die Außenfassade zeigt erheblichen Sanierungsbedarf. Die mehr als 50 Jahre alten Kühlanlagen der Gaststätte müssen erneuert werden, die Tribüne am Fußballplatz benötigt eine Instandsetzung, und eine Bewässerungsanlage für beide Fußballplätze steht ebenfalls auf der Liste der Renovierungsarbeiten.

Da rücken die seit langem unerfüllten Wünsche eines Kleinfelds oder Bolzplatzes in weite Ferne. „Wir müssen Prioritäten setzen und können nur eins nach dem anderen machen, soweit die Finanzen das zulassen“, fasste Lachner zusammen.

Dazu gilt es neue Mitglieder zu gewinnen, damit der leicht rückläufige Mitgliederstand (aktuell 475, davon 131 Kinder und Jugendliche) gehalten, bzw. wieder ausgebaut werden kann.

Kurzberichte aus den Abteilungen rundeten den Jahresbericht ab. So war aus der Fußballabteilung zu hören, dass sich die 1. und die 2. Mannschaft trotz des vorzeitigen Weggangs von Trainer Bernhard Ahammer im oberen Tabellendrittel etabliert haben und die Mannschaften uneingeschränkt hinter „Ersatztrainer“ Florian Mayr stehen. Die Jugendmannschaften sind in den Spielgemeinschaften mit Niederroth erfolgreich, ebenfalls die Frauen in der SG mit Sulzemoos und Erdweg.

Keine Probleme gibt es bei den Stockschützen mit ihren 90 Mitgliedern und drei im Punktspielbetrieb stehenden Mannschaften. „Bei uns läuft es rund“, berichtete Johann Burgmair zufrieden.

Ebenfalls Positives konnte Inge Schuardt von der Tennisabteilung berichten. Hier hat das von Renate Hitz durchgeführte Schnuppertraining Erfolg gezeigt und zu Mitgliederzuwächsen, besonders im Jugendbereich, geführt. Die einzige im Punktrundenbetrieb stehende Mannschaft Damen 40 (in SG mit Indersdorf) behauptet sich nach wie vor in der Bezirksliga.

Weniger Schönes, das allerdings mit viel Humor aufgenommen wurde, hatte die Theatergruppen-Leiterin Veronika Geißler zu berichten. „Uns fehlen Männer“, fasste sie das Problem zusammen, warum weder 2018 noch in diesem Jahr eine Theateraufführung zustande gekommen ist. „Leider gibt es kaum aufführenswerte Stücke nur für Frauen“, stellte sie fest. Die Theatergruppe ist jedenfalls weiter auf der Suche nach männlicher Unterstützung.

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