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Jogging und Gymnastik sind nur zwei der gemeinsamen Beschäftigungen, die dem bedauernswerten Anton Knopf (Gerhard Rabl) von seiner Frau (Sonja Schaffrik) aufs Auge gedrückt werden. 

Theatergruppe Arnbach

„Mein Mann braucht ein Hobby“

Mit der Komödie „Mei Frau, de Wechsljahr und i“ hat die Theatergruppe Arnbach wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Premierengäste wischten sich noch beim Verlassen des Theatersaals die Lachtränen aus den Augen.

Arnbach  Es hat einfach alles gepasst: Angefangen bei der Auswahl des Stücks, das mitten aus dem Leben gegriffen ist und mit dessen Handlung sich viele Gäste identifizieren konnten, über die vorzügliche Regiearbeit von Andreas Gareis bis hin zur Leistung der Schauspieler, die ohne Ausnahme das Letzte aus sich herausholten und die Besucher zu Beifallsstürmen hinrissen. 

Gerhard Rabl am Familienoberhaupt mit Macho-Einschlag

Ihre Feuerprobe hat auch die neu installierte Lautsprecheranlage bestanden. Bis in die letzten Reihen war jedes Wort gut zu verstehen, und auch die Bewirtung vor Beginn und in den Pausen klappte wie am Schnürchen. Zum Gelingen beigetragen haben auch Maskenbildnerin Inge Krimmer, Souffleurin Marion Zitzlsperger und die Bühnenbauer Adam Baldauf, Ernst Lachner und Hans Geißler.

In der Hauptrolle brillierte wieder einmal Gerhard Rabl, der sich als Familienoberhaupt mit Macho-Einschlag auf seinen bevorstehenden Ruhestand freut und davon sehr genaue Vorstellungen hat. Mit Faulenzen, Schlemmen und etlichen täglichen Bierchen will er sein Rentnerleben genießen. 

In hautengen Gymnastikhosen durch den Saal

Die Ehefrau, resolut gespielt von Sonja Schaffrik, hat da aber ganz andere Pläne. Zwischen zwei Hitzewallungen heckt sie beim Prosecco aus, was für ihren Göttergatten das Beste ist. Unterstützung bekommt sie von ihrer Freundin Berta, die von Veronika Geißler mit viel Spielwitz professionell dargestellt wird. 

„Wir werden regelmäßig Sport machen, wir werden tanzen, wir werden uns gesund ernähren und mein Mann braucht ein Hobby“, kündigt sie an und setzt das Vorhaben gleich in die Tat um, indem sie den armen Mann in hautengen Gymnastikhosen durch den ganzen Saal scheucht.

Papas Liebling ist Töchterchen Sophie, die temperamentvoll und frisch von Stephanie Zotz in Szene gesetzt wird. Sie verrät den Papa zwar nicht, wenn er sich des Grünfutters überdrüssig „Hamburger reinzieht“, ist aber wie die Mama tierisch genervt vom neuen Hobby des Vaters: dem Trompete spielen. 

Schließlich treten noch Wolfgang Rückert als Kommissar Alois Blond und Thomas Schamberger als sein Assistent Harry Hirsch auf den Plan, die eine sehr spezielle Entführung aufzuklären haben und wesentlich zum Happy-End des sehenswerten Stücks beitragen.

Wann ist die Komödie noch zu sehen?

Wer die amüsante Komödie sehen möchte, hat dazu am noch kommenden Wochenende Gelegenheit. Die Vorstellungen am Freitag, 24. März, und Samstag, 25. März, beginnen um 19.30 Uhr, am Sonntag, 26. März, hebt sich der Vorhang bereits um 18 Uhr. Saaleinlass ist jeweils zwei Stunden vorher. Restkarten gibt es an der Abendkasse.

Von Edeltraud Lachner

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