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Martin Seidl (r.) führte „Exmachina“ durch die Menschenmenge in den Ring, links steht Sebastian Mühlbauer.

Asbacher bei der Tierschau der Grünen Woche

Ein Wirtssohn und ein lammfrommer Bulle

Der Wirtssohn von Asbach, Martin Seidl, hat im Rahmen der Tierschau bei der Grünen Woche in Berlin den 1620 Kilo schweren Zuchtbullen „Exmachina“ präsentiert. 

Asbach Der Asbacher hat den Bullen mehrmals in den Ring geführt, als würde er einen Spaziergang mit einem Hündchen machen – so lammfromm ist dieser Stier. Er ist der größte Fleckvieh-Stier, den es in Berlin zu bewundern gibt.

Seidl ist Vermarktungsleiter der Bayern-Genetik und in dieser Funktion zusammen mit acht Mitarbeitern in Berlin vertreten. Er organisierte auch den Messeaufenthalt von 14 bayerischen Kühen, die sich dort vor Zuschauern von einem Melkroboter bedienen lassen. Seidl, der sich schon als Kind auf dem elterlichen Hof in Asbach mit der Zucht von Kaninchen und Schafen beschäftigte, geht voll in seinem Beruf auf.

In Berlin bekam er etwa Besuch von der Bundestagsabgeordneten Gerda Hasselfeldt, und auch von Carmen Hanken, der Witwe des aus Funk und Fernsehen bekannten XXL-Ostfriesen Tamme Hanken. Auch Sepp Krätz, ehemaliger Münchner Wiesn-Wirt, der Wagyus-Rinder züchtet, holte sich in Berlin Rat von dem Asbacher.

Seidl, der schon 18 Mal innerhalb von fünf Jahren in Russland war und dort eine Reihe von Zuchtbetrieben aufgebaut hat, wird von Sebastian Mühlbauer, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Bayern-Genetik, natürlich sehr geschätzt, „weil er ein besonders Gespür im Umgang mit Rindern hat“.

Der achtjährige Zuchtstier „Exmachina“, der schon für unzählig viele Nachkommen gesorgt hat, kehrt nach der Messe wieder zurück auf Gut Schalleck am Starnberger See.

(ost)

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