121 Asylbewerber aus 13 Nationen

Indersdorf - Am Freitag sind erneut Asylbewerber in der Tennishalle in Markt Indersdorf eingetroffen.

Es handelt sich bislang um 121 Personen (87 Männer, 34 Frauen, hiervon 21 Kinder) aus 13 Nationen, wie das Landratsamt Dachau mitteilte. Da 140 Plätze zur Verfügung stehen, ist eine Nachbelegung durch die Regierung von Oberbayern denkbar.

Bei den Menschen, die in der früheren Tennishalle im Gewerbegebiet eine vorübergehende Bleibe gefundeen haben, handelt es sich nach Informationen der Regierung von Oberbayern überwiegend um so genannte „Münchner Fälle“, also Asylbewerberinnen und Asylbewerber, die in der Region bleiben und nicht z.B. in andere Bundesländer weitergeleitet werden. Die Flüchtlinge werden in der Tennishalle bleiben, bis sie in eine dezentrale Unterkunft, die aber vermutlich nicht im Landkreis liegt, verlegt werden. Im Durchschnitt bleiben die Asylbewerber vier bis sechs Wochen in den Notunterkünften. Aufgrund der hohen Zugänge wird aber nicht mehr ausgeschlossen, dass die Asylbewerber etwas länger dort bleiben bzw. dass nach ihrer Verlegung die Erstaufnahmeeinrichtung durch die Regierung erneut belegt wird.

Die Caritas Dachau, Asylbetreuung, sucht noch Damen und Herren, die sich für die Dauer der Belegung der Tennishalle ehrenamtlich um die dort untergebrachten Menschen kümmern möchten. Hilfreich wäre z.B. die Begleitung zu Ärzten und bei Behördenterminen oder Deutschkursen. Auch Mitglieder anderer Helferkreise, in deren Gemeinden noch keine Asylbewerber zu betreuen sind, können sich per E-Mail unter AsylDachau@ CaritasMuenchen.de oder telefonisch unter 0 81 31/2980 melden. (mm)

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