Mehr Platz für große Sprünge: Die Erweiterung der Skateranlage aber droht an den Kosten zu scheitern. Foto: hab

Ausbau des Dachauer Skaterparks droht an Kosten zu scheitern

Dachau - Der Skaterpark an der Kufsteiner Straße soll ausgebaut werden. Denn der wird von den Jugendlichen „sehr gut angenommen“, erklärte Sportreferent Günter Dietz (CSU) im Bauausschuss des Dachauer Stadtrats. Aber der Ausbau wäre extrem teuer, er droht an den Kosten zu scheitern.

Nach Osten und Westen hin soll die Anlage vergrößert werden - so heißt es in einem Antrag der CSU-Fraktion. Nur: Laut Bauamt werden die Baukosten dafür auf insgesamt 235 000 Euro geschätzt. „Das ist einfach unvorstellbar“, so Dietz. „Wir müssen neue Angebote einholen.“

Doch damit hat der Sportreferent die Rechnung ohne den Planer gemacht. Denn der sei ein „Guru“ aus der Schweiz, erklärte Stadtgärtner Gerold Eisele dem Ausschuss. Damals bei der Entstehung des Parks hatten sich die Jugendlichen genau diesen Planer ausdrücklich gewünscht. Nun aber „ist er extrem teuer, das ist richtig“, stellte Eisele trocken fest.

Es sind aber immer noch die Pläne des Schweizers, die die Stadt bei der Erweiterung verwenden will. Also heißt es nun: Urheberrecht prüfen. Erst wenn das Bauamt diese Frage genau geklärt hat, kann der Auftrag neu ausgeschrieben werden. „Ansonsten müssen wir gegen unseren eigenen Antrag stimmen“, meinte Christian Stangl (CSU) abschließend. „Denn so ein Betrag ist einfach nicht vermittelbar.“

Auch interessant

Kommentare