Alles im Blick auf der neuen Panoramatafel im Dachauer Schlossgarten: die traditionelleren Punkte sind in rotbrau gehalten, die modernen Bauwerke in blau dargestellt. fotos (2): mko

Aussicht mit Durchblick im Dachauer Schlossgarten

Dachau - Besucher des Dachauer Schlossgartens können sich wieder besser orientieren, wenn sie auf der Mauer die Aussicht auf die Stadt Dachau, München oder an guten Tagen sogar bis zu den Alpen genießen.

Denn jetzt hängt dort die neu gestaltete Panoramatafel, die den Besuchern die Möglichkeit gibt, genau zu bestimmen, was sie in der Ferne erblicken können. Der 87-jährige Dachauer Walther Gresser hatte angeregt, dass die alte Tafel dringend erneuert werden müsse: „Ich unterhalte mich immer gerne mit den Leuten im Schlosspark und da die Tafel nicht mehr das beste Bild abgegeben hat, habe ich mich dazu entschieden dem Präsidenten der Bayerischen Schlösserverwaltung zu schreiben.“

Mit Erfolg: Bernd Schreiber, eben jener Präsident, nahm sich dem Anliegen des 87-Jährigen an. Und da auch die Stadt Dachau bereits festgestellt hatte, dass die Tafel restauriert werden musste, nahm das Vorhaben seinen Lauf.

Nun wurde die Tafel zusammen mit Dachaus Bürgermeister Kai Kühnel enthüllt. „Die Panoramatafel ist ein Fixpunkt unseres, zu jeder Jahreszeit zauberhaften, Schlossgartens. Das In-die-Ferne-Schweifen wird nun wieder ein volles Vergnügen“, sagte Bernd Schreiber in seiner kurzen Rede an der hintersten Ecke des Dachauer Schlossgartens.

Als Grundlage für die neue Tafel diente das alte Exemplar aus dem Jahr 1900. Die alten Darstellungen des damaligen Betrachters sind in der Farbe rotbraun gehalten. Die neuen und modernen Bauwerke in Dachau, München und Umgebung sind in der Farbe blau dargestellt.

Gleich nach der Enthüllung erklärte Gresser bereits den ersten Besuchern die Tafel: „Einem sehr angetanen jüdischen Ehepaar aus Jerusalem, das zu Gast in Deutschland ist“, verriet er.

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