Uromas Kratztechnik: Am Stand von Helena Kolodziej gab es außergewöhnliche Ostereier zu bewundern. Foto: hab

55 Aussteller und 800 Besucher bei Osterdult im Karlsfelder Bürgerhaus

Karlsfeld - Zum Teil waren sie weit angereist, zum Teil aus Karlsfeld und Umgebung gekommen, die 55 Aussteller, die bei Richard Aichers Osterdult für Hobby- und Profikünstler im Bürgerhaus präsentierten, was sie in den letzten Monaten so alles gebastelt haben.

Und da gab es wieder jede Menge zu sehen: Kunsthandwerkliches und Kunstwerke aus zahllosen Materialien, vom Zimmerbrunnen aus Keramik bis zum bunten Stricksocken.

Besonders Kunstvolles gab es am Stand von Helena Kolodziej zu sehen, die Ostereier in Kratztechnik nach polnischer Tradition herstellt und auch zeigte, wie das geht. „Ich brauche zirka bis zu vier Stunden für ein normales Ei. Die großen Straußeneier benötigen einen ganzen Tag und mehr.“ Schon die Oma und die Uroma verzierten auf die Weise zu Ostern Eier.

Auf der Osterdult fand wieder eine Tombola zu Gunsten der Bürgerstiftung Karlsfeld statt. Bürgermeister Stefan Kolbe unterstützte am Vormittag tatkräftig den Losverkauf. Selbst die Aussteller wurden von ihm nicht verschont vom unentwegten „Kaufen Sie Lose, Lose bitte!“ Die beiden Hauptpreise, Gemälde der bekannten Karlsfelder Malerin Edeltraud Klapproth, fanden bald die glücklichen Gewinner. Insgesamt kauften die Besucher des Künstlermarkts für 840 Euro Lose.

Die Besucher strömten den ganzen Tag über ins Bürgerhaus. Teilweise reichte die Schlange der auf Eintritt wartenden weit hinaus auf den Vorplatz. Am Nachmittag warteten dann schon die kleinen Besucher in langer Reihe, um sich von der Visagistin Jelena Slavicek tolle Masken aufs Gesicht malen zu lassen.

„Die Künstlerdult hätte nicht besser laufen können“, sagte Veranstalter Richard Aicher. „Es kamen diesmal fast 800 Besucher, viel mehr als normal.“ (mm)

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