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Sehr erfinderisch, aber nicht legal: Sogar am Unterboden war Ladung befestigt.

Fahrer äußerst erfinderisch

Polizei blickt unter Transporter auf A8 - und entdeckt Unglaubliches

Dachau - Die Brucker Polizisten staunten nicht schlecht, als sie auf der A8 einen Kleintransporter kontrollierten. Da jagte eine Überraschung nämlich die nächste.

Der 53-jährige Fahrer aus Großbritannien wollte mit seinem Fahrzeug möglichst viele Dinge über die Autobahn von England nach Albanien zu Verwandten und Bekannten transportieren. Beim Transportgut handelte es sich nach hiesigen Maßstäben wohl eher um Sperrmüll, der nach den Angaben des Fahrers in Albanien jedoch noch lange Zeit Verwendung finden werde, so die Polizei. Der Brite sei sehr erfinderisch geworden, als ihm der Ladeplatz im Fahrzeuginneren ausging. Er packte kurzerhand einige Gegenstände in Plastiktüten und band diese mit einem Draht, mehr schlecht als recht, am äußeren Fahrzeugrahmen fest.

Als die Beamten das Ladegut im Inneren begutachten wollten, fiel ihnen beim Öffnen der Hecktüre schon die Hälfte entgegen. Aufgrund der Lademenge wurde der Transporter zur Überprüfung des Gesamtgewichtes gewogen. Der Verdacht der Überladung bestätigte sich dabei schnell. Anstatt der erlaubten 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht brachte der Kleintransporter satte sechs Tonnen auf die Waage.

Die Reise war damit zu Ende, die Polizei untersagte die Weiterfahrt. Der Fahrer entlud sein Fahrzeug und schaffte seine Ladung mit mehreren Fahrten in ein selbst organisiertes Lager. Er musste für die begangene Verkehrsordnungswidrigkeit vor Ort eine Strafe von mehreren Hundert Euro bezahlen.

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