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Kein Durchkommen: Die Bahnschranken in Unterbachern öffneten sich vormittags nicht mehr. Dieser Lastwagen passte nicht mehr durch und musste zurück.

Bahnübergang Unterbachern

Die Schranken blieben wieder einmal zu

Bachern – Am Bahnübergang in Unterbachern haben sich die Schranken über mehrere Stunden hinweg nicht geöffnet – zum wiederholten Male. Anwohner Kurt Mayrhörmann leistete Hilfe.

Die S-Bahn in Bachern hat die Haltestelle längst verlassen. Die Autos vor dem Bahnübergang bilden mittlerweile schon eine ziemlich lange Schlange. Aber die Schranke in Unterbachern öffnet sich einfach nicht mehr. Die Lichter stehen auf rot – obwohl weit und breit kein Zug zu sehen ist. „Das passiert hier nicht zum ersten Mal“, weiß Kurt Mayrhörmann. Der 77-Jährige wohnt direkt gegenüber der S-Bahn-Haltestelle. Er stellt sich an die Bahnschranke und informiert die Autofahrer. „Als ich um zehn Uhr aus dem Fenster geschaut habe, hat sich mal wieder eine lange Autoschlange gebildet. Da war mir gleich klar, was los ist.“ Nun steht der Rentner neben der Schranke, bittet Autofahrer kehrt zu machen oder auf eigenen Faust über die Schienen zu fahren. „Da die S-Bahn nur alle halbe Stunde kommt, ist das nicht so gefährlich, wie es sich zunächst anhört.“ Wirklich bedenklich an der Situation in Bachern ist allerdings, dass die Schranke für die Fußgänger permanent offen steht – auch wenn ein Zug kommt. „Ich habe deshalb den Lokführer informiert und ihn gebeten, die Station besonders langsam anzufahren.“ Die Bahn hat Mayrhörmann verständigt: „Aber bis sie die Schranke reparieren dauert es.“ Letztes Jahr waren die Ausschalteeinrichtung defekt, diese wurden aber ausgetauscht. Warum es schon wieder zu Komplikationen kam, konnte die Bahn nicht ermitteln. „Wenn nichts an der Bahn selbst kaputt ist, ist es für uns schwierig zu recherchieren“, so der Pressesprecher. Auch nach mehreren Telefonaten konnte die Bahn gestern keine Auskunft erteilen, weshalb die Schranke schon wieder streikte.

Regina Peter

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