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Der neu gewählte Vorstand: Diana Kölbl, Max Demmelmair, Anton Huber, Annabell Klinik, Markus Hofner, Wolfgang Riedmair, Bettina Klimmer und Bürgermeister Markus Hertlein, der als Wahlleiter diente (v.l.). 

Mitgliederrekord beim HvO-Förderverein

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Immer mehr Bürger aus Hilgertshausen-Tandern, Jetzendorf und Gerolsbach zeigen ihre Verbundenheit mit den Helfern vor Ort (HvO). Das zeigte sich bei der Hauptversammlung vom Förderverein First Responder – Helfer vor Ort.

Hilgertshausen – Hier hat der Vorsitzende, Markus Hofner, bekanntgegeben, dass von den Helfern vor Ort bei Krankheit und Unfällen im vergangenen Jahr 245 Einsätze gefahren wurden. So leistete diese ehrenamtliche Gruppe nicht weniger als 6563 Stunden. Tendenz steigend: 2017 mussten die HvO zu 204 Einsätzen ausrücken, also um 41 mal weniger. Die Einsätze erfolgten hauptsächlich in Hilgertshausen-Tandern (131 Einsätze), Jetzendorf (63 Einsätze) und Gerolsbach (36 Einsätze). Dazu kamen weitere 15 Einsätze im Raum Altomünster und Indersdorf. Wie Hofner ausführte, habe die aktive Gruppe der HvO auch diverse Veranstaltungen wie das Schlosskonzert in Tandern und das Sportfest des TSV Hilgertshausen abgesichert. „Ein Problem, das es nach wie vor gibt, ist, dass teilweise bei einem Notfall bei den HvO-Mitgliedern privat angerufen wird“, sagte Hofner und appellierte an Anrufer, bei einem Notfall immer die 112 zu wählen.

Schön sei es, dass Michaela Merkl 2018 als neue Ersthelferin das Team auf sieben Köpfe verstärken konnte. „Zwei weitere sind noch mit dazu gestoßen und machen gerade die sechsmonatige Probephase“, ergänzte Hofner. Der Sprecher der Gruppe, Klaus Richter, habe seine Auszeit beendet und stehe wieder als Gruppensprecher zur Verfügung.

Dass das ehrenamtliche Engagement zum Leben und Gesundheit retten von den Bürgern mit einer Mitgliedschaft im Förderverein der HvO und auch mit Spenden honoriert wird, freut Hofner besonders. Durch 24 neue Mitglieder sei der Förderverein auf 140 Mitglieder angewachsen, was einen neuen Mitgliederrekord darstellt. Die Aktivitäten des Fördervereins umfassen Defi-Unterweisungen, Defi-Wartungen und einen Vortrag zum Verhalten im medizinischen Notfall mit Schwerpunkt Frühdefibrillation. Die Praxis habe gezeigt, dass die Einrichtung von öffentlichen Defi-Stationen in den verschiedenen Gemeinden die absolut richtige Entscheidung war.

Groß sei auch die Resonanz beim Erste Hilfe-Kurs im Hilgertshauser Mesnerhaus gewesen. Die angeschaffte Fahrzeugtelemetrie habe zwar 1700 Euro gekostet, spare den Helfern vor Ort aber im Ernstfall wertvolle Minuten. Weitere 1400 Euro mussten für einen Notfallrucksack ausgegeben werden. Heuer sollen auch in der Gemeinde Gerolsbach weitere Defi-Stationen eingerichtet und von dem HvO gewartet werden. Die Anschaffungskosten übernehme komplett die Gemeinde Gerolsbach.

Dass der Förderverein finanziell auf gesunden Füßen steht, zeigte der Kassenbericht. 2018 konnte man einen Überschuss in Höhe von 541 Euro verbuchen. Weil sich all die Vorstandsmitglieder wieder zur Verfügung stellten, zog Bürgermeister Markus Hertlein die Vorstandsneuwahl für die nächsten zwei Jahre ruckzuck durch. Vorsitzender bleibt Markus Hofner und zu dessen Stellvertreter wählte man wieder Max Demmelmair. Die Kasse bleibt bei Diana Kölbl, und Bettina Klimmer übt weiterhin das Schriftführeramt aus. Beisitzerin im Vorstand ist die Ärztin Annabell Klink. Als Kassenprüfer stellten sich Anton Huber und Wolfgang Riedmair zur Verfügung.

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