Nur beim Ball muss nachgebessert werden

Kollbach - Steigende Mitgliederzahlen und eine Neuwahl ohne Probleme sind die Bilanz der Feuerwehrversammlung in Kollbach.

Sensationelle 17 Zugänge hat die Feuerwehr Kollbach seit 2007 verbucht. Der Mitgliederstand ist auf 81 angewachsen, gab der scheidende erste Kommandant Josef Strohmeier in seinem Rechenschaftsbericht bei der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kollbach bekannt. Zu seinem Nachfolger wählten die aktiven Mitglieder Bernhard Schönberger, der auch zweiter Vorstand ist. Für das Amt des stellvertretenden Kommandanten gab es zwei Bewerber:

Die Vorstandsriege nannte dem Wahlleiter, Bürgermeister Günter Fuchs, den jungen Maximilian Kraft, der auch mit 17:9 Stimmen das Rennen machte. Zweiter Jugendwart Robert Tendler hatte in der Versammlung den ersten Jugendwart Thomas Bauer als Gegenkandidaten vorgeschlagen.

Alle Feuerwehrmitglieder wählten dann den Vereinsvorstand. Ums Amt des ersten Vorsitzenden gab es keinerlei Diskussion: Der neue ist der alte Vorsitzende, Dr. Harald Amon. Per Handzeichen wählten die Mitglieder jeweils einstimmig Bernhard Schönberger zum zweiten Vorstand, Claudia Widhopf zur Schriftführerin sowie den ehemaligen ersten Kommendanten Josef Strohmeier zum neuen Kassier. Der tritt die Nachfolger von Markus Katzlmair an, der sich nicht mehr zur Wahl stellte und auch aus dem aktiven Dienst ausschied. Die Kassenprüfer sind Hermann Kiermeir und Georg Berberich.

Seit 2007 stieg die Zahl bei der Jugend von zwei auf inzwischen zehn. Allerdings nahm die der aktiven Feuerwehrler in Kollbach laut Dr. Amon von 30 auf 27 ab. Die Anzahl der passiven Mitglieder stieg von 32 auf 44. In seinem Rechenschaftsbericht ließ Amon das Feuerwehrjahr Revue passieren. Die Ursache für den heuer sinkenden Zuspruch zum Ball der Vereine sah der erste Vorsitzende darin, dass die heutige Jugend nicht so gerne tanze. Deshalb kündigte er an, im Vorfeld des Balls der Vereine 2014 werde es einen Tanzkurs geben. „Der wird nicht ganz kostenlos sein“, meinte Amon lachend, soll aber dem gesamten Dorf offenstehen.

Im weiteren wurde Rückblick gehalten und erforderliche Maßnahmen am Feuerwehrhaus besprochen. (rds)

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