Trauer um Georg Hefele

Er hinterlässt eine Lücke in Niederroth

Georg Hefele ist tot. Wie erst jetzt bekannt wurde, starb der beliebte Niederother bereits Ende Juli im Alter von 89 Jahren.

Georg Hefele hatte ein bewegtes Leben, engagiert und arbeitsreich.

Am 19. Mai 1927 erblickte er das Licht der Welt. Nach der Schulzeit absolvierte er bis 1944 eine Metzgerlehre und musste noch im selben Jahr als Soldat in den Krieg ziehen. Hefele kam nach Italien und geriet in britische Kriegsgefangenschaft. Von Italien ging es per Schiff nach Ägypten in ein Kriegsgefangenenlager am Suezkanal. Aufgrund seines Berufs tat er in der Küche Dienst und durfte sogar 1946 die britische Armeekochschule acht Wochen lang besuchen. 1948 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen.

Strebsam, wie er immer war, besuchte er die Meisterschule für das Metzgerhandwerk in Landshut und legte mit 24 Jahren im Jahre 1951 die Meisterprüfung ab – als jüngster Metzgermeister der Handwerkskammer Niederbayern.

1955 lernte er seine spätere Frau Leni kennen. Geheiratet wurde 1957. Aus der Ehe gingen eine Tochter und zwei Söhne hervor. Seine Frau starb allerdings 2009 nach kurzer schwerer Krankheit.

Um das Einkommen zu verbessern, begann Georg Hefele 1959 in der MD Papierfabrik zu arbeiten. Er blieb dort 30 Jahre und ging 1990 in Rente. Zwischendurch übernahm er 1965 auch noch die elterliche Landwirtschaft.

Für den Krieger- und Soldatenverein Niederroth stellte er sich von 1976 bis 1980 als Kassier zur Verfügung. 1980 wählten ihn die Mitglieder zum Vorsitzenden. Dieses Amt blieb ihm bis 2012. In dieser Zeit wurden so manche Feste veranstaltet, und auch die Mitgliederzahl stieg stetig. Er war zudem beim Krieger- und Soldatenverein Dachau 19 Jahre als Vorstand tätig, und natürlich gehörte Hefele auch der örtlichen Feuerwehr an.

dn

Der Trauergottesdienst 

findet am Freitag, 19. August, um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg statt. Im Anschluss daran erfolgt die Urnenbestattung.

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