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Hohe Musikalität: Trompeter Michael Nauderer, die Pianistin Petra Morper, Janet Bens (Sopran) und Manfred Goisele (Horn) beim Pfingstkonzert in St. Johann Baptist. 

Veranstaltung in der  Pfarrkirche St. Johann Baptist in Bergkirchen  

Musikalischer Festtag: Konzert mit vier Virtuosen

Schöner hätte Pfingsten kaum ausklingen können als mit dem Festtagskonzert in der Pfarrkirche St. Johann Baptist mit vokalen und instrumentalen Stücken aus dem Barock, der Romantik und dem 20. Jahrhundert.

Bergkirchen – Seit nunmehr zehn Jahren laden Petra Morper (Orgel, Klavier) und die Sängerin Janet Bens, die beide zum Ensemble des Hoftheaters Bergkirchen gehören, im Rahmen des Bergkirchner Kulturprogramms zum Konzert am Pfingstmontag mit wechselnden Interpreten ein. Zu Gast waren mit Michael Nauderer (Trompete) und Manfred Giosele (Horn) wieder zwei hervorragende Instrumentalisten.

Besonders begeisterte heuer beim Jubiläumskonzert die Zusammenstellung des Leichtigkeit und Fröhlichkeit ausstrahlenden Programms, abgestimmt auf die Schönheit der Natur und die Wonnen der Liebe. Zu hören waren zunächst von der Empore aus glanzvoll dargebotene Werke, wie die Pastorale für Horn und Orgel von August Körling (1842-1919) und die Freude versprühende Sonate Nr. 1 in F für Trompete mit den Sätzen Allegro, Grave und Allegro, die durch die viel gepriesene Akustik in dem spätbarocken Gotteshaus noch zusätzlich an Strahlkraft gewannen.

Das galt auch für das zum Auftakt von Janet Bens auf der Empore zur Orgelbegleitung von Petra Morper gesungene kleine geistliche Konzert „Schmücket das Fest mit Maien“, das der Barockkomponist Tobias Volckmar (1678-1756) für das Pfingstfest geschrieben hat. So wunderbar kann die Sopranistin, die sonst auf der kleinen Bühne im Hoftheater singt, ihre Stimme nur hier entfalten.

Mit einem Gedicht über „das Rauschen der Frühlingströme“ leitete sie im Altarraum über zu den von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) komponierten Stücken, darunter „Auf den Flügeln des Gesangs“, op.34 Nr.2. Nach den auf Französisch gesungenen Kompositionen von Gabriel Fauré (1845-1926), „Nell“ und „Le Papillon et la fleur“, die Liebesglück romantisch verherrlichen, ließ Janet Bens nach einer guten Stunde berührender Musik mit „Le soir“ (Der Abend) von Charles Gounod (1818-1893) ihren gesanglichen Vortrag ausklingen. Anspruchsvoll wie der Gesang waren auch die instrumentalen Darbietungen.

Zum Schluss kamen Petra Morpers ausdruckstarkes, kraftvolles Spiel und ihre technische Souveränität auf dem Klavier in den Solopassagen besonders gut zur Geltung, als sie im Zusammenspiel mit Michael Nauderer mit dem „Konzert für Trompete und Orchester“ von Alexander Arutjunjan (1920-2012) den krönenden Schlusspunkt setzte. Für den Nachwuchsmusiker aus Dachau war der Auftritt eine ausgezeichnete Gelegenheit, von seiner hohen Musikalität zu überzeugen. Die wie immer in dieser Konzertreihe zahlreich anwesenden Besucher zeigten sich überwältigt von dem musikalischen Hochgenuss und bedankten sich mit frenetischem Beifall bei den Künstlern.

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