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Mit Blumen und einem Geschenk verabschiedete sich Bürgermeister Simon Landmann von Andrea Wiesner.  

Abschied von Bergkirchner Konrektorin

Mit Trommelwirbel, Tanz, Gesang und vielen Geschenken haben sich die Grund- und Mittelschüler in Bergkirchen von Konrektorin Andrea Wiesner verabschiedet.

Bergkirchen –   Sie tritt zum 1. August ihre neue Stelle als Rektorin an der Dachauer Grundschule Augustenfeld ant.

In den zehn Jahren ihrer Tätigkeit als Konrektorin und kommissarische Leiterin habe sie viel bewegt, sagte Bürgermeister Simon Landmann in seiner Laudatio, der im Namen der Gemeinde Bergkirchen als Schulträger Wiesners „großes Engagement“ würdigte, „ihre herzliche Art, den Sachverstand, das nötige Fingerspitzengefühl und ihren Führungsstil“ hervorhob, den man an der Schule vermissen werde. „So richtig zum Feiern ist uns nicht zumute“, meinte nicht nur Landmann, sondern auch das Lehrerkollegium, das auf ein Wiedersehen hofft. Oder um Lehrerin Maren Hartmann aus ihrer Abschiedsrede zu zitieren: „Vielleicht ist es ja der richtige Weg zum Wiedersehen“. Damit deutete sie an, dass die Hoffnung bestand, dass Andrea Wiesner Nachfolgerin von Rektor Albert Sikora, der ins Schulamt wechselte, werden würde, aber bei gleicher Verantwortung und Arbeitsaufwand nur als kommissarische Leiterin eingesetzt wurde.

Roland Grüttner, der seit Schuljahresbeginn Rektor der Grund- und Mittelschule ist und dessen Amtszeit auf zwei Jahre befristet ist, zählte als Beispiele für Wiesners erfolgreiche Arbeit unter anderem das Mitwirken bei der Planung des Mensaneubaus und die Aufnahme einer zweiten Partnerklasse aus Schönbrunn auf. Nun übernehme sie „in Augustenfeld eine Baustelle in mehrfacher Hinsicht“. Aber: „Unser Herz schlägt für Sie, wer weiß, was die Zukunft bringt“.

Andrea Wiesner bedankte sich gerührt und mit herzlichen Worten bei der „lieben Schulfamilie“, in die sie von den Schülern, über die Kollegen, den Elternbeirat, das Hausmeisterteam bis zu den Reinigungskräften alle einschließt, für „die gemeinsamen turbulenten und genialen Jahre“, geprägt von „Menschlichkeit und den Teamgeist“. Ihr Dank galt auch der Gemeinde Bergkirchen für die unkomplizierte Zusammenarbeit, und dass die Schüler hier „etwas ganz Besonders sind“.

Diese wiederum hatten viele Geschenke gebastelt und verabschiedeten sich klassenweise. Besonders herzlich umarmte Wiesner als enge Vertraute Sekretärin Susanne Bründl: „Was wir alles zusammen erlebt haben, Du hast mich nie in Stich gelassen.“ Und dann beleuchtete das aufheiternde Überraschungslied des Lehrerkollegiums die andere Seite der scheidenden Konrektorin: „Andrea, Andrea, Dein Chic und Dein Charme, der gefällt.“ Vom freundlichen Wesen, über das perfekte Makeup bis zum Faible für elegante Schuhe wurde nichts ausgelassen. 

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