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Im Funkerzelt: Junge Besucher, Herbert Sadowski (rote Jacke) und hinten stehend Frank Heidamke, Vorsitzender des Ortsverbands C06, beim Familienfieldday.

Familienfieldday auf dem Rodelberg

DF 5 MM, bitte kommen!

„Amateurfunk für wen und wozu?“ Diese Frage hat der Ortsverband C06 im Deutschen Amateur Radio Club beim dreitägigen Familienfieldday auf dem Rodelberg an der Schinderkreppe in Dachau-Süd beantwortet.

Dachau – Aufgebaut waren ein großes Operator- und ein Küchenzelt, und es bestand die Möglichkeit, im eigenen Zelt zu übernachten – ein besonderes Erlebnis für die Kinder. Für jeden technisch Interessierten gab es Neues zu entdecken oder bei den weltweiten Funkkontakten im Wettbewerb mitzumachen.

„Das Erlernen der Sprache der Funkamateure oder das Kennenlernen der vielen Betätigungsfelder im Amateurfunk machen unser Hobby so spannend“, sagte der Vorsitzende Frank Heidamke (Rufzeichen DJ2FR). Er freute sich über die vielen Besucher aus befreundeten Vereinen, „zum Funken, Fachsimpeln, Basteln, Baden oder um gemeinsam gut zu essen und zu trinken“. Auch Füchse wurden gejagt – mit einem professionellen Ausrichter für Neueinsteiger, und Fortgeschrittene. Bei der Fuchsjagd, dem Amateurfunkpeilen, handelt es sich um ein sportliches Hobby der Funker. Es geht darum, mit kleinen tragbaren Empfängern Sender zu finden, die vorzugsweise in einem bewaldeten Gebiet versteckt sind.

Über das abwechslungsreiche Programm freute sich auch das älteste Mitglied des Dachauer Ortsverbands, der 97-jährige Herbert Sadowski mit dem Rufzeichen DF 5 MM. Er erwarb seine Lizenz vor mehr als 40 Jahren und ist weiterhin an allen Neuerungen im Amateurfunk interessiert, so dass er möglichst keines der monatlichen Treffen in der Gaststätte Burgmayr in Eisolzried versäumt.

Zu Gast waren auch THW-Helfer aus München, die zusammen mit BRK-Mitgliedern Notrufübungen durchführten.

ink

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