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„Hier bleibe ich“: Ansgar Wilk als Rosinante.

Ansgar Wilk am Hoftheater Bergkirchen

Vom Glück, Schauspieler geworden zu sein

Einen tiefen Einblick hat Ansgar Wilk, einer der Protagonisten des Hoftheaters, anlässlich des neuesten Stücks in seinen persönlichen Werdegang gegeben. Nächsten Donnerstag ist die Premiere.

Bergkirchen – Schauspieler zu werden, zu bleiben und erfolgreich zu sein, ist ein steiniger Weg. Wie die Karriere von Ansgar Wilk verlief, erzählte er den Zuhörern im Hoftheater Bergkirchen im Gespräch mit Theaterleiter Herbert Müller anlässlich der Einführungsveranstaltung zu „Pension Schöller“. Die Komödie mit viel Musik, Tanz und Dialogen, in denen eine Pointe auf die andere folgt, feiert im Musikalischen Theatersommer Bergkirchen am 6. Juli um 20 Uhr Premiere.

Ansgar Wilk spielt in dem bereits 1890 uraufgeführten Schwank in der Bearbeitung von Herbert Müller auf der Altberliner „Tingeltangelbühne“ im Hoftheater im Bühnenbild von Ulrike Beckes unter all den durchgeknallten Typen die Rolle des Schauspielers Eugen Rümpel, der, gehandicapt durch einen Sprachfehler, trotzdem ein eitler Mensch mit Wünschen und Träumen ist und an sich glaubt. „In dem Stehaufmännchen steckt viel von mir drin“, sagt Wilk, der im Alter von sechs Jahren als Puppenspieler begann, Goethes „Faust“ als Achtjähriger auswendig konnte und einige Hürden zu überwinden hatte, bis er nach der Schauspielschule und Stationen in Freiburg zunächst einige Jahre das harte Brot des Tourneetheaters kennenlernte.

„Die Sprache war der Anreiz für die Berufswahl“, betont er. Nach 25 Berufsjahren spricht er immer noch von dem „Glück, Schauspieler geworden zu sein“. Im Hoftheater Bergkirchen fühlte Wilk sich schließlich „angekommen“. Der Entschluss stand fest: „Hier bleibe ich“.

Mit Herbert Müller arbeitet der sympathische, vielseitige Schauspieler über die Neue Werk-Bühne München schon seit 20 Jahren zusammen. Müller bezeichnet ihn als „einen unserer Wichtigsten“, der nicht nur 1. Schauspieler (Charakterdarsteller) ist, sondern auch Spielleiter. In den vergangenen Jahren hat Wilk im Hoftheater viele Stücke erfolgreich inszeniert. Besonders gern erinnert er sich an die Rolle des Professor Higgins in „My Fair Lady“. Die Boulevardstücke mit Partnerin Christina Schäfer, wie gerade in der Ehekomödie „Anderthalb Stunden zu spät“, sind ein Renner. Für den Kräfte fordernden Part des Kleppers „Rosinante“ in „Don Quichotte“ beim letztjährigen Theaterfestival, der spielt, singt und steppt, erntete Wilk Beifallsstürme. Auch in ernsten Rollen verleiht der Schauspieler durch Ausstrahlung und Tiefe den dargestellten Charakteren Kontur – nie aufdringlich oder laut.

(ink)

Kartenbestellung für die Vorstellungen bis zum 6. August unter: 0 81 31/32 64 00 oder mail@hofheater-bergkirchen.de

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