Vier Menschen sitzen an einem Konferenztisch.
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Treffen der Verantwortlichen: Bürgermeister Helmut Zech und Andrea Ankner von der Gemeinde Pfaffenhofen (links) mit Bürgermeister Robert Axtner und Ute Hönle aus Bergkirchen (rechts).

Reger Austausch bei Senioren-Projekt

Bergkirchen und Pfaffenhofen kooperieren bei „Marktplatz der Generationen“

Die Gemeinden Bergkirchen und Pfaffenhofen an der Glonn arbeiten künftig eng zusammen, wenn es um das Projekt „Marktplatz der Generationen“ geht.

Bergkirchen/Pfaffenhofen – Bergkirchen und Pfaffenhofen/Glonn wollen beim Projekt „Marktplatz der Generationen“ künftig eng zusammenarbeiten. Mit dem „Marktplatz der Generationen“ unterstützt die Staatsregierung derzeit 42 meist ländlich geprägte Kommunen in Bayern. Die ausgewählten Gemeinden stehen untereinander im Kontakt und können voneinander die besten Beispiele für ein seniorengerechtes Umfeld kennenlernen.

Seit zwei Jahren wird die Gemeinde Bergkirchen mit den Ortsteilen Ober- und Unterbachern vom Projektteam „Landimpuls“ auf dem zukunftsweisenden Weg zur „demografiefesten“ Kommune begleitet. „Wir freuen uns, dass sich mit Pfaffenhofen an der Glonn nun eine weitere Gemeinde aus dem Landkreis Dachau an dem Projekt beteiligt“, sagt Bürgermeister Robert Axtner.

Das Vernetzungstreffen der „Markt-Gemeinden“ musste in einer Online-Konferenz abgehalten werden. Die Steckbriefe wurden präsentiert, und die Teilnehmer konnten sich über viele bereits erfolgreich umgesetzte Projekte austauschen. Maßnahmen und Ideen wurden diskutiert, zum Beispiel im Hinblick auf Mobilität der Senioren und Bürgerbusse, seniorengerechtes Wohnen und Unterstützungsmöglichkeiten durch ehrenamtlich Tätige. Die allermeisten Senioren möchten möglichst selbstständig und selbstbestimmt in vertrauter Umgebung leben können und wünschen sich, eingebettet in die lebendige Gemeinschaft, alt zu werden.

Nun trafen sich Pfaffenhofens Bürgermeister Helmut Zech und Andrea Ankner von der Verwaltung mit Bürgermeister Robert Axtner und Ute Hönle vom Sozialbüro zu einem persönlichen Austausch im Rathaus in Egenburg. „Wir können nun gemeinsam an Innovationen arbeiten, von denen unsere beiden Gemeinden profitieren“, erklärte Zech. Eine Informationsplattform für ratsuchende Senioren und deren Angehörige sowie das Angebot für einen Mittagstisch sollen zum Start in den beiden Gemeinden erarbeitet werden. Es bestehe Einigkeit darüber, dass „von den entstehenden Synergieeffekten nicht nur die Senioren profitieren, sondern der soziale Lebensraum aller Bürger in den Gemeinden gestärkt wird“.

Ingrid Koch

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