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Einen neuen Krimi hat Cecily von Hundt geschrieben. Er heißt: Knochenkalt.

Autorin Cecily von Hundt  

Eine Krimileserin, die gerne Krimis schreibt

Cecily von Hundt hat bereits einige Bücher herausgegeben. Nun ist am 15. Februar im Südwestbuchverlag ihr neuer Krimi mit dem Titel „Knochenkalt“ erschienen, der in Berlin spielt.

Lauterbach– Seit ihrem 24. Lebensjahr ist Cecily von Hundt schriftstellerisch tätig. Nun ist am 15. Februar im Südwestbuchverlag ihr neuer Krimi mit dem Titel „Knochenkalt“ erschienen.

„Ich habe selbst zehn Jahre in Berlin gelebt“, erzählt die Autorin, „kurz nach der Wende, und bei einer Zeitung gearbeitet, ebenso wie die Protagonistin“. Frau von Hundt hat Bibliothekswesen studiert und in Berlin einen eigenen Buchladen betrieben. Am liebsten schreibt die Lauterbacherin Krimis, da sie selbst eine leidenschaftliche Krimileserin ist.

Die vorherigen Bücher der Autorin spielten an fiktiven Orten. Beim letzten Thriller „Dog Days of Summer“ dann war die aufregende Metropole New York der Schauplatz für die Handlung. Dieses Mal hatte sie das Bedürfnis, „auf reale Erinnerungen zurückzugreifen“. Das Schöne daran sei auch gewesen, „im Geiste noch einmal durch dieses alte Berlin zu streifen, das es ja in dieser Form heute, 28 Jahre nach dem Mauerfall, nicht mehr gibt“.

Das Buchcover lässt bereits erahnen, dass es knallhart zur Sache geht. Für ein Buch inklusive Recherche benötigt von Hundt etwa ein Jahr und zusätzlich einige Wochen für das Lektorat mit dem Verlag. Das Handwerkliche geht ihr, wie sie sagt, mittlerweile leicht von der Hand. Wenn sie loslegt, hat sie meistens nur die Hauptprotagonisten und einen groben Handlungsstrang vor Augen und lässt die Geschichte sich dann von selbst entwickeln. Mit einem zu starren Konzept verliere sie die Lust am Schreiben. „Wenn ich meine Schreibphasen habe“, so erzählt sie, – „besonders unter Zeitdruck wegen einer Deadline, igele ich mich in meinem Arbeitszimmer ein und schreibe stundenlang am Stück und nutze jede freie Minute – zum Beispiel, wenn die Kinder in der Schule sind“.

Falls sie unterbrochen wird, geht ihr die Geschichte nicht mehr aus dem Kopf. Während „der mentalen Abwesenheit“ macht sich die Familie schon mal lustig über sie, wenn sich, wie kürzlich, ein Fenstergriff im Kühlschrank befindet. Doch: „Alles in allem lassen sich Schreiben und Familie wunderbar verbinden.“

ink

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