Neue Aufgaben (von links): Claudia Laws (Kinderhausleiterin), Gesamtleiterin Iris Hille-Lüke und Stefanie Heitmeier (Zusatzkraft für Inklusion). Foto: ink

Neues von den Kinderbetreuungseinrichtungen in Bergkirchen – Wechsel in der Leitung

Alle Kinder bekommen einen Platz

Trotz Personalknappheit: Alle kleinen Bewerber bekommen in der Gemeinde Bergkirchen einen Betreuungsplatz.

Bergkirchen – Für die gemeindlichen Kinderbetreuungseinrichtungen, einschließlich dem Eulenhort, ist in Bergkirchen als Gesamtleiterin Iris Hille-Lüke zuständig. Ihre gute Nachricht ist, dass ab September alle bisher angemeldeten Kinder einen Platz bekommen werden.

Und es ist ihr gelungen, dass trotz der Personalknappheit alle 50 Stellen mit Erzieherinnen besetzt werden konnten. „Unser guter Ruf arbeitet für uns“, sagt sie. Hinzu komme unter anderem der Vorteil einer freiwilligen Zulage der Gemeinde und dass inzwischen vier Mitarbeiter im Bruggerhaus eine Wohnung beziehen konnten.

Ab September gibt es personelle Veränderungen auf der Leitungsebene im Gündinger Kinderhaus an der Maisach und im Bergkirchner Kinderhaus Regenbogen. Iris Hille-Lüke hat die Eltern bereits informiert: Nach knapp drei Jahren gibt Stefanie Heitmeier die Hausleitung in Günding ab. Sie wird künftig als Zusatzkraft für Inklusion in beiden Kinderhäusern in erster Linie für Kinder mit besonderem Förderbedarf zuständig sein, Mitarbeiter und Eltern beraten und koordinieren, um jedem dieser Kinder gerecht zu werden. Hierfür seien, so Hille-Lüke, „Sensibilität und persönliche Reife die Voraussetzung“.

Stefanie Heitmeier betrachtet diese Aufgabe als „eine Herzensangelegenheit“. Derzeit handelt es sich in den beiden Einrichtungen um zwölf Kinder, die Förderbedarf haben. Der Gemeinderat hat die Zusatzstelle bewilligt.

Inklusion findet in allen Gruppen statt. Besondere Aufmerksamkeit erfordern 14 ausländische Kinder, etwa aus Polen oder Südeuropa, die kaum Deutsch sprechen.

Gute Bedingungen hat die Gemeinde auch hier geschaffen, indem sie Katrin Siegl von der Offenen Ganztagsschule beauftragte, in speziellen Kursen den Kindern die Sprache näher zu bringen.

Die neue Leiterin in Günding wird ab September Claudia Laws sein, die seit zwölf Jahren in Bergkirchen tätig ist, zuletzt als stellvertretende Leitung im Kinderhaus Regenbogen. Ihr Fachgebiet ist Krippen- und Kindergartenpädagogik. Da es nach dem geplanten Anbau am Gündinger Kinderhaus dort auch Plätze für Kinder unter drei Jahren geben wird, um das Angebot zu komplettieren, „ist Frau Laws für diese Aufgabe besonders geeignet“, so Hille-Lüke.

Ab einem Jahr, in Sonderfällen auch früher, werden die Kinder in der Krippe betreut. Behutsam und zeitaufwändig werden die Kleinen zunächst zusammen mit ihren Eltern mit der neuen Umgebung vertraut gemacht.

„Auch der Hort läuft super“, berichtet Hille-Lüke. 105 Kinder finden dort einen Platz, im Gündinger Kinderhaus gibt es 100, und im Regenbogen-Haus sind es 135 Regelplätze. Weitere 70 Kinder besuchen das Gada-Kinderhaus „Denk-Mit“, mit dem die Gemeinde „organisatorisch“ zusammengearbeitet, während sich das Konzept unterscheidet. Rund 60 Kinder betreut die Kirchenstiftung Bergkirchen im katholischen Kinderhaus „Pusteblume“. Die Einarbeitung in die neuen Aufgabengebiete für Stefanie Heitmeier und Claudia Laws hat schon begonnen, und sie freuen sich, sich in einem eingespielten Team neuen Herausforderungen zu stellen.

Ingrid Koch

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