+
Iris Hille-Lüke hat die Leitung für die  Kinderbetreuungseinrichtungen. 

Die Frau für alle Kinderbetreuungseinrichtungen

Iris Hille-Lüke zieht als Gesamtleiterin in der Gemeinde Bergkirchen Bilanz

Iris Hille-Lüke, Gesamtleiterin für die Kinderbetreuungseinrichtungen in der Gemeinde Bergkirchen, berichtet über den Stand in den Kindertagesstätten.

Bergkirchen – Bei Iris Hille-Lüke laufen alle Fäden für die Kinderbetreuungseinrichtungen der Gemeinde Bergkirchen zusammen. Bürgermeister Simon Landmann spricht von einem „Glücksfall“. Als Gesamtleiterin ist sie nun auch für den Eulenhort zuständig.

Im Zuge des Rathausumbaus steht noch nicht fest, in welches Büro sie endgültig einziehen wird, aber sie versucht immer, wie sie sagt, zwischen 8 und 9 Uhr im Rathaus anwesend zu sein. „Danach bin ich viel in den Häusern unterwegs oder in Besprechungen. Meine Mails kann ich von jedem Arbeitsplatz in der Gemeinde und auch in den Kinderhäusern einsehen“, berichtet sie.

Ob alle Kinder ab September unterkommen, stehe noch nicht endgültig fest, weil der Anmeldeschluss für Krippen und Kindergärten erst am morgigen Freitag ist, im Eulenhort erst am 3. April, und es gingen noch laufend Anmeldungen ein. „Aktuell sind wir noch entspannt, auch für Kinder unter drei Jahren. Es werden wohl nicht alle Eltern einen Platz in ihrer Wunscheinrichtung bekommen, und wir müssen umverteilen auf alternative Häuser“.

Auch personell ist die Leiterin noch entspannt, denn zur Zeit sind alle Stellen besetzt und der Personalschlüssel gut. Aber bis September könne noch viel passieren, meint sie: „Ich versuche, einen ’Personalpuffer’ aufzubauen, um Ausfälle besser auffangen zu können. Außerdem ist die Zusammenarbeit unter den Kinderhäusern Regenbogen, Kinderhaus an der Maisach und Eulenhort sehr gut, und bei Engpässen gibt es eine große Bereitschaft, sich gegenseitig auszuhelfen. So haben wir zum Beispiel die vergangene Grippewelle personell überstanden.“

Lesen Sie auch: Weil er seine Frau gewürgt und mit einem Fahrrad beworfen hat, musste sich ein 35-Jähriger jetzt vor dem Amtsgericht verantworten.

Wie viele Plätze tatsächlich zur Verfügung stehen, sei noch nicht sicher. Man müsse zunächst die Schuleinschreibung am 2. April abwarten, erklärt Iris Hille-Lüke. Mit der Einführung des Einschulungskorridors bestehe für die Eltern, deren Kinder zwischen dem 1. Juni und 30. September sechs Jahre alt werden, die Möglichkeit zu entscheiden, ob ihr Kind eingeschult werden solle oder nicht. Auch diese Entscheidungen müssten abgewartet werden.

Zur Erhöhung der Kapazität plant die Gemeinde einen Erweiterungsbau an das „Kinderhaus an der Maisach“ in Günding. „Der Anbau wird das Kinderhaus sehr aufwerten und für Familien noch attraktiver machen, da wir damit auch deutlich mehr Plätze für Kinder unter drei Jahren anbieten können“, sagt die Gesamtleiterin.

Auch interessant: Erst trank er einen nicht bezahlten Smoothie aus und stellte die leere Flasche zurück ins Regal, und dann versuchte ein Ladendieb den nächsten Dreh.

Ingrid Koch

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

„Macht Druck!“: Experten appellieren an Schüler, sich für die Umwelt stark zu machen
Am Gymnasium Markt Indersdorf gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema „Rettet die Bienen! - Aber wie?“. Geklärt wurde die Frage, wer nun was tun muss.
„Macht Druck!“: Experten appellieren an Schüler, sich für die Umwelt stark zu machen
Schlangenlinien mit 1,84 Promille
Die Polizei hat am Wochenende zwei betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Einer hatte sogar selbst die Beamten alarmiert.
Schlangenlinien mit 1,84 Promille
Bangen um den Kinderfestzug geht weiter
Einige Kinder, die damals dabei waren, denken heute schon übers anstehende Rentnerdasein nach: 1968 hat Heidemarie Fitzthum zum ersten Mal den Kinderfestzug zum Dachauer …
Bangen um den Kinderfestzug geht weiter
Wild, aufregend und grausam: Michael Lerchenberg blickt auf die Zeit der Revolution vor 100 Jahren
Der Schauspieler, Kabarettist und Schriftsteller Michael Lerchenberg bringt seinem Publikum die Zeit vom November 1918 bis zum Frühjahr 1919 sehr nahe und damit, wie er …
Wild, aufregend und grausam: Michael Lerchenberg blickt auf die Zeit der Revolution vor 100 Jahren

Kommentare