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Dr. Wilfred Landry.   

Dr. Wilfred Landry zieht in den Gemeinderat Bergkirchen ein

„Offenes Ohr haben und wichtige Themen weitertragen“

Der Dachauer Internist Dr. Wilfred Landry, Gründer des MVZ, der seit 1995 in Günding zu Hause ist, hat auf Anhieb den Einzug in den neuen Bergkirchner Gemeinderat geschafft.

Bergkirchen – Er gehörte, wie er berichtet, schon etwa 20 Jahre der Dachauer CSU an und ist nun seit einem Jahr Mitglied im CSU-Ortsverband Bergkirchen. Die Dachauer Nachrichten wollten von ihm wissen, welche Schwerpunkte er im Gemeinderat hat.

Warum wollen Sie sich in der Kommunalpolitik engagieren und was wollen Sie bewirken?

Landry: Durch den Aufbau des MVZ Dachau zusammen mit meinen Kollegen habe ich äußerst viele Kontakte im Landkreis Dachau und durch unsere Zweigstelle in Bergkirchen somit auch in der Gemeinde. Immer wieder werde ich nach meiner Meinung, nicht nur hinsichtlich medizinischer Belange, gefragt und um Rat gebeten. Da Politik von vielen Menschen oft als „nicht bürgernah“ oder „abstrakt“ wahrgenommen wird, habe ich mich für diesen Schritt entschieden.
Die Leute müssen meiner Meinung nach mehr das Gefühl einer Bestätigung erlangen, sich ernst genommen fühlen und dass man Veränderungen erreichen kann –wie es in einer Demokratie eben sein soll. Jedoch haben viele Menschen eher das Gefühl von ,Klugscheißern‘ in der Politik, die alles am besten wissen und es um viele andere Dinge geht, die vom Durchschnittsbürger nicht wirklich als wichtig angesehen werden.

Welche Schwerpunkte sehen Sie für ihre zukünftige Arbeit?

Ich möchte meine Wähler bestätigen, indem ich weiterhin immer ein offenes Ohr habe, mit den Menschen diskutiere und wichtige Themen weitertragen werde. Gemeinsame Lösungen sind das Ziel. Bergkirchen ist eine der größten und einflussreichsten Gemeinden im Landkreis, weshalb wir starke Auswirkungen wahrnehmen müssen.
Durch meine erwachsenen Kinder (35, 33, 30 Jahre alt) bin ich der Überzeugung, dass die junge Generation sich hier sehr wohl fühlt und viele junge Erwachsene trotz Studium, Ausbildung o.ä. in anderen Teilen Deutschlands sehr gerne hierhin zurückkehren möchten. Wir sollten hierzu Möglichkeiten schaffen und ein dauerhaftes Niederlassen von jungen Menschen und Familien erleichtern (nicht erschweren).
Das ist die Generation der Zukunft, sie werden unsere Renten zahlen und eine Wirtschaft – auch nach Corona – wieder aufbauen und erhalten müssen. Da sollte man es ihnen nicht schwer machen, sondern froh darüber sein, wenn sie in diesem tollen Landkreis sesshaft werden wollen.

ink

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